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Start von Null auf Hundert

Start von Null auf Hundert
Mo Dahoud soll am Samstag im Mittelfeld der Borussia die Fäden ziehen. FOTO: Getty Images
Mönchengladbach. Mit Mut und Selbstvertrauen will André Schubert am Samstag gegen Borussia Dortmund auftreten. „Wir werden uns nicht nur aufs Verteidigen konzentrieren, sondern mitspielen“, gibt der Coach die Marschroute aus. Von David Friederichs

Es gibt sicherlich leichtere Aufgaben, als sofort zum Start in die Rückrunde auf Borussia Dortmund zu treffen. „Sie sind hinter Bayern München die beste Mannschaft der Bundesliga“, weiß auch André Schubert. Offensiv ist der BVB sogar noch besser als der Tabellenführer, hat mir 47 Toren einen Treffer mehr erzielt als der FC Bayern. Doch, und das weiß auch Schubert, trotz aller Offensivstärke bietet die Elf von Thomas Tuchel auch immer wieder Räume in der Defensive an. 15 der 23 Gegentore kassierten die Dortmunder auf gegnerischem Platz, auch alle drei Niederlagen für den Tabellenzweiten gab es auswärts. „Die Dortmunder wissen um unsere Stärken und werden sicherlich auch Respekt haben“, so Schubert. Hinzu kommt, dass die letzten fünf Heimspiele gegen den BVB nicht verloren gingen.

In den letzten Trainingstagen hat Schubert zudem die Chance genutzt, noch an einigen Punkten mit seiner Mannschaft zu arbeiten. Auch wenn noch nicht alle Abläufe automatisiert seien, so glaube er trotzdem daran, dass seine Mannschaft ein gutes Niveau hab, um ein gutes Spiel abzuliefern. „Wir brauchen gute Organisation, intelligentes Nachschieben für unser Gegenpressing und müssen nach Ballgewinn schnell umschalten“, nennt Schubert Eckpfeiler für einen Erfolg gegen den BVB.

Mit dabei, zumindest im Kader, sind auch die beiden Neuzugänge Martin Hinteregger und Jonas Hofmann. Während Hinteregger noch leichten konditionellen Rückstand hat, geht es bei Hofmann eher darum, zu lernen, wie man seine Stärken optimal einsetzen kann. „Es wird also noch einige Tagen brauchen, bis beide am Limit sind und alles perfekt aufeinander abgestimmt ist“, sagte Schubert und ließ damit durchblicken, dass es für ein Platz in der Startelf wohl noch nicht reichen dürfte für beide.

Fehlen werden definitiv die Langzeitverletzten Alvaro Dominguez, Tony Jantschke, Nico Schulz, Patrick Herrmann und André Hahn. Doch auch hier sieht es teilweise gut aus. Patrick Herrmann trainierte in dieser Woche individuell mit dem Ball. „Der Heilungsprozess schreitet gut voran“, sagt Schubert. Und bei André Hahn gab es andere gute Nachrichten: er wurde in der vergangenen Nacht Vater.

(Report Anzeigenblatt)