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Vorfreude auf den Pflichtspielstart

Vorfreude auf den Pflichtspielstart
Lucien Favre will morgen in St. Pauli die zweite Runde des DFB-Pokals erreichen. FOTO: Getty Images
Mönchengladbach. Sechs Wochen harte Vorbereitung liegen hinter den Profis von Borussia Mönchengladbach. Morgen wird es das erste Mal wieder ernst. In St. Pauli wartet aber eine knifflige Aufgabe auf die Borussia. Von David Friederichs

Den Gegner in der ersten Runde des DFB-Pokals zu unterschätzen, dass passiert jedes Jahr einigen Erstligisten. Meist geht es gegen Viert- oder Fünfligisten, in denen die Favoritenrolle klar verteilt ist. Zwar ist auch Borussia Mönchengladbach Favorit morgen am Millerntor, doch Zweitligist FC St. Pauli war das wohl schwerste Los, das man am Niederrhein erhalten konnte.

Der Zweitligist ist außerdem schon im Ligarhythmus, konnte nach dem 0:0 gegen Bielefeld in Karlsruhe sogar mit 2:1 gewinnen. Entsprechend gewarnt ist auch Lucien Favre. „Sie sind schwer zu spielen und gut organisiert“, sagt der Übungsleiter. Außerdem sei zu sehen, dass sie die Euphorie vom Klassenerhalt der letzten Saison mit in die neue Spielzeit genommen haben.

Hinzu kommt die besondere Stimmung, die auf St. Pauli seit jeher herrscht, dem Klub, der ein bisschen anders ist als andere, auch wenn das Stadion nach dem neun Jahre dauernden Umbau ein wenig seinen Charme verloren hat. Wie nicht anders zu erwarten ist das Stadion bis auf wenige Restkarten ausverkauft, und knapp 30 000 Zuschauer, unter ihnen rund 3 500 Gladbacher, werde ihren FC nach vorne schreien. Doch auch wer keine Karte hat verpasst nicht: Das Spiel wird live in der ARD übertragen (20.30 Uhr).

(Report Anzeigenblatt)