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Flügelflitzer plagt sich mit Achillessehnenentzündung
Hahn übt sich in Geduld

Flügelflitzer plagt sich mit Achillessehnenentzündung: Hahn übt sich in Geduld
André Hahn ist derzeit mit einer Achillessehnenentzündung außer Gefecht gesetzt. FOTO: Getty Images
Mönchengladbach (df). André Hahn war Borussias Mann des ersten Saisondrittels. In den ersten sechs Pflichtspielen erzielte er viermal das 1:0. Gegen Ende der Hinrunde ließ er in seinen Leistungen etwas nach. Nun muss er zunächst die Rolle des Zuschauers einnehmen. Von David Friederichs

Für André Hahn ist es derzeit keine leichte Zeit. Nur aus dem Fitness-Raum im Borussia-Park kann er seinen Kollegen bei der täglichen Arbeit zuschauen. Denn eine Achillessehnenentzündung hat den Flügelspieler außer Gefecht gesetzt. Bis Ende der Woche musste er daher einen Gips tragen, damit der Fuß ruhig gestellt ist. Das Deprimierende dabei: beim normalen Gehen hat er keine Schmerzen, die treten erst bei hoher Belastung auf. Doch war der Gips eine logische Konsequenz. Denn ansonsten hätte die Gefahr bestanden, dass die Schmerzen chronisch geworden wären - fast ein Todesurteil für einen Fußballprofi.

Bereits im Trainingslager in Belek hatten die Probleme begonnen, immer wieder hatte er mit dem Training ausgesetzt. Vor eineinhalb Wochen dann die Entscheidung, den Fuß komplett ruhig zu stellen. Sollte beim nun anstehenden individuellen Training der Körper positive Signale senden, wird die Intensität nach und nach gesteigert und auch eine Rückkehr ins Mannschaftstraining anvisiert. Diese könnte dann nach dem Spiel bei Schalke 04 erfolgen. Denn die Spiele gegen den 1. FC Köln, den FC Sevilla und seinen Ex-Klub Offenbacher Kickers im Pokal möchte Hahn in keinem Fall verpassen und dann an seinen guten Einstand zur Hinrunde anknüpfen. Da erzielte er im Pokal gegen Homburg, in den beiden Spielen gegen Sarajevo und gegen den FC Schalke das wichtige 1:0 für den VfL.

(Report Anzeigenblatt)