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Vier Wochen lang schwitzten Borussias Profis vor dem Rückrundenstart
Intensive Vorbereitung

Vier Wochen lang schwitzten Borussias Profis vor dem Rückrundenstart: Intensive Vorbereitung
Im Trainingslager in Belek bereiteten sich Borussias Profis intensiv vor. Hier wurden die Grundlagen für die Rückrunde gelegt. FOTO: Getty Images
Mönchengladbach (df). Die Basis ist gelegt, jetzt warten weniger intensive Trainingswochen sondern zahlreiche Pflichtspiele auf die Borussia. Für Favre war die Vorbereitung dennoch nicht härter als in den Jahren zuvor. Von David Friederichs

„Unter Regeneration werden Prozesse verstanden, die zur Wiederherstellung eines physiologischen Gleichgewichtszustandes führen. Sie stehen immer in Bezug zu einer vorausgehenden Belastung und haben (wieder-)versorgende Funktion.“ So lautete die Definition. Und auf die Wiederherstellung des physiologischen Gleichgewichtszustandes wird Lucien Favre in den kommenden Wochen höchsten Wert legen. Schließlich hat es das Auftaktprogramm zum Rückrundenstart in sich. Drei Spiele in nur sechs Tagen werden den Motor der Borussen sofort wieder auf Hochtouren laufen lassen. „Wir werden kurze Einheiten zwischen den Spielen absolvieren. Eineinhalb oder gar zwei Stunden werden wir nicht auf dem Platz arbeiten“, verdeutlicht Favre. Nur vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln steht eine normale Trainingswoche auf dem Programm, ansonsten reiht sich bis Mitte März eine Englische Woche an die andere. Um die Belastung, wie in der Hinrunde, auf möglichst viele Schultern zu verteilen, wird Favre seine Startaufstellung regelmäßig ändern. „Wir werden die ersten drei Spiele sicherlich nicht immer mit der gleichen Elf beginnen“, verspricht der Schweizer. Zwar weiß er, dass der Start in die Rückrunde durchaus richtungsweisend sein kann, überbewerten will er die ersten Partien allerdings nicht. „Wichtig ist, wo wir am Ende der Saison stehen“, so Favre. Auch Sportdirektor Max Eberl sieht es ähnlich, misst den ersten Spielen aber dennoch eine gewisse Bedeutung bei. „Erfolge können Rückenwind geben, nach Niederlagen muss man sich erklären.“ Durch die Ausgeglichenheit der Liga sei noch alles möglich. Mal abgesehen von Bayern München und dem VfL Wolfsburg wären 16 Mannschaften in der Liga, die eine extreme Leistungsdichte ausweisen würden. „Selbst Borussia Dortmund kann mit einem Lauf noch in die internationalen Plätze aufrücken. Auf der anderen Seite können auch Mannschaften, die sich derzeit im scheinbar sicheren Mittelfeld wähnen, schnell noch untern rein rutschen“, prophezeit Eberl.

Ein Ruhekissen ist der vierte Platz zur Winterpause also auf keinen Fall.

(Report Anzeigenblatt)