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TV Korschenbroich nimmt mit sechs Jugendmannschaften an Qualifikationsrunde teil
Jugendteams wollen höher hinaus

Korschenbroich. Mit gleich sechs Jugendmannschaften startet der TV Korschenbroich in die nach den Osterferien beginnende Qualifikation für die überregionalen Ligen des Handballverbandes Niederrhein. Der Qualifikationsmarathon beginnt naturgemäß auf Kreisebene. Da jeder der 8 Handballkreise im Handballverband diesmal fünf Startplätze für die Qualifikationsrunde auf HVN-Ebene erhalten hat, haben sich alle gemeldeten Jugendteams des Handballkreises Mönchengladbach – mit Ausnahme der sieben männlichen B-Jugendteams – für die nachfolgende Runde bereits qualifiziert. Dort droht als Viert- oder Fünftplatzierter der Gruppenspiele allerdings wieder der Weg zurück in den jeweiligen Kreis. Von der Redaktion

Somit geht es für die männliche A, männliche B1, männliche B2, männliche C, weibliche A (wieder als JSG TVK/ART) und weibliche C des TVK darum, in den Spielen auf Kreisebene möglichst erfolgreich abzuschneiden, um bei den Gruppeneinteilungen Mitte Mai für die Runde auf HVN-Ebene eventuell in spielschwächere Gruppen eingeteilt zu werden.

„Der TVK startet mit vier Jungenteams in die HVN-Quali, dessen Durchführungsbestimmungen sich für einige Mannschaften geändert haben. Das Ziel ist mit drei Mannschaften in der nächsten Saison überregional zu spielen. Die größten Chancen räume ich unserer männliche B1 und männliche C ein“, so beurteilt Jungenwart Ben Bones die Chancen der männlichen Korschenbroicher Jugendteams.

Ähnlich sieht es Mädchenwartin Claudia Koch „Wir gehen mit der weiblichen C und den A-Mädchen der JSG TVK/ART in die Qualifikation. Beide Teams haben großes Potenzial und ich rechne ihnen gute Chancen aus sich für die Verbands- bzw. Oberliga zu qualifizieren.“

Änderungen gab es jedoch nicht nur im Qualifikationsmodus, sondern auch bei den überregionalen Ligen im Jungenbereich. Bei der männlichen C wurde die zweite Verbandsligagruppe abgeschafft, somit geht es für die Teams darum, sich für eine Oberliga und eine Verbandsliga zu qualifizieren. Bei der männlichen B ist keine Änderung durchgeführt worden, wodurch es weiterhin eine Nordrheinliga, eine Oberliga und eine Verbandsliga gibt. Bei der männlichen A wurde die Verbandsliga abgeschafft, wodurch es Bundesligen, eine Nordrheinliga und eine Oberliga gibt.

Die überregionalen Jugendligen im Mädchenbereich blieben unverändert. Die C- und B-Mädchen können sich für eine Oberliga und eine Verbandsliga qualifizieren und bei den A-Mädchen geht es um Bundesligen (Turnierform im Laufe der Saison) und eine Oberliga.

Jugendkoordinator Mathias Deppisch blickt optimistisch auf die anstehende Quali: „Die Qualifikationsrunde birgt immer Risiken wie Verletzungen, Auslosung oder Tagesform. Grundsätzlich möchten wir dauerhaft überregional vertreten sein, um unseren Vorstellungen des „Projekt 2020“ adäquat umzusetzen. Wir haben das interne Konzept, ab der C-Jugend die stärksten Spieler zusammenzuführen und diese zu priorisieren. Ich bin optimistisch, dass wir in diesem Jahr mehrere erfolgreiche Quali-Mannschaften stellen werden. In den jüngeren Jahrgängen haben wir genug Potential, um dies nachhaltig gewährleisten zu können.“

(Report Anzeigenblatt)