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Schubert erwartet intensives Spiel

Schubert erwartet intensives Spiel
Intensive Zweikämpfe wird es heute zwischen dem VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach geben. FOTO: Getty Images
Mönchengladbach. Dass es eng zugeht in der Bundesliga, dafür reicht schon ein Blick auf die Tabelle. Dass dann auch mal das beste gegen das schlechteste Team der Rückrunde verlieren kann, das musste der VfB Stuttgart am letzten Samstag erfahren. Dennoch sollte der VfL gerade vor der Offensive der Schwaben heute gewarnt sein.

Sechs Rückrundenspiele, 13 erzielte Tore - der VfB Stuttgart ist in der Rückrundentabelle sogar treffsicherer als der FC Bayern. Und hätte man am Samstag gegen Schlusslicht Hannover 96 nicht zahlreiche Chancen liegen gelassen und am Ende sogar mit 1:2 verloren, der VfB würde sogar als bestes Rückrundenteam heute im Borussia-Park auflaufen. Für Jürgen Kramny war es, nach der Niederlage in seinem ersten Spiel als Cheftrainer Ende November in Dortmund, erst die zweite Niederlage. Ein Gefühl, was man in Stuttgart schon fast nicht mehr kannte. Dass derzeit viele Parallelen gezogen werden zwischen Kramny und Schubert, Stuttgart und Mönchengladbach - es verwundert nicht.
Beide Teams leben von ihrer starken und extrem schnellen Offensive, vom guten Umschaltspiel und frühen Pressing. "Es wird ein sehr intensives Spiel werden", weiß daher auch André Schubert. Doch gibt es auch Unterschiede. Während unter Kramny gerade die Defensive der Stuttgarter deutlich besser in Schuss kommt, ist genau hier derzeit noch Sand im Borussen-Getriebe. Doch die insgesamt schon 40 Gegentore (Stuttgart hat im Übrigen bereits 44) will Schubert nicht im Ganzen betrachten. "Seit dem sechsten Spieltag sind wir punktemäßig das drittbeste Team der Liga, haben sogar das drittbeste Torverhältnis und stellen nicht die schlechteste Abwehr", macht Schubert deutlich. Dass es sicherlich zu viele Gegentore seien, die seine Mannschaft schlucken müsse, das sieht auch er so.
Doch ist es Schuberts naturell, lieber offensiv zu denken. Ein 4:3 ist ihm lieber als ein 1:0. Einer, auf den er sich in der Offensive immer verlassen kann, ist der Brasilianer Raffael. "Selbst wenn man für zehn Minuten das Gefühl hat, er taucht völlig ab, kann er trotzdem jede Sekunde treffen", so Schubert. Auch in der Rückwärtsbewegung und im Spiel gegen den Ball sei der Brasilianer extrem wichtig. An seiner Seite dürfte heute wieder Lars Stindl auflaufen, der nach abgesessener Gelb-Sperre wieder zurück ins Team drängt.