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38 Bücher? Kein Problem!

38 Bücher? Kein Problem!
Timo, Alina, Anne und Co. haben sich durch das Angebot des Sommerleseclubs gelesen und freuen sich jetzt auf das große Abschlussfest im Volksbad am nächsten Freitag. FOTO: Hans-Peter Reichartz
Mönchengladbach (ysl). Die elfte Auflage des Sommerleseclubs nähert sich ihrem Ende und ist auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Von Yvonne Simeonidis

Johanna hat schon 38 Bücher in diesem Sommer gelesen, Timo verschlingt ein „Greg“-Buch nach dem nächsten, Alina ist großer Drei Fragezeichen-Fan, Yazed liebt Mangas, Rafaela erzählt vom letzten Buch, dass sie gelesen hat – „Plötzlich It-Girl“ – und Anne hat mal eben ein ganzes Buch auf der Heimfahrt vom Bodensee verschlungen. Sie machen – wie ungefähr 1 800 andere Kinder auch – beim Mönchengladbacher Sommerleseclub mit. Ob auf dem Sofa, auf der Rückbank im Auto, im Bett oder auf dem Heuboden: die Kinder lesen sich quer durch das Sommerleseclub-Angebot.

Mit jedem Buch, dass die Kids lesen, sammeln sie Stempel – für Bücher mit mehr als 300 Seiten sogar zwei. Nach den ersten drei Büchern gibt es einen Medien-Gutschein für die Stadtbibliothek, nach vier Schmökern den speziell designten Sommerleseclub-Borussia-Schal und immer wieder – umso mehr Bücher man liest – Lose für die große Tombola beim Abschlussfest des Leseclubs am kommenden Freitag im Volksbad. Dort zieht Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der Schirmherr der Aktion ist, dann den ersten Preis – einen iPod mit Hörbuch.

„Wir sind richtig stolz auf unsere jungen Leseratten“, betont Bibliotheksleiterin Brigitte Behrendt lächelnd, „wir sind jetzt im elften Jahr und werden wahrscheinlich wieder der größte Leseclub Deutschlands sein.“

Speziell für den Sommerleseclub schafft die Stadtbibliothek jährlich 3 500 neue Bücher an – möglich gemacht wird dies durch Sponsoren. Während des Sommerleseclubs stehen diese Bücher dann exklusiv den Leseclubbern zur Verfügung – im Anschluss dürfen auch die anderen Bibliotheksnutzer zugreifen. Doch auch ohne den Anreiz von Preisen oder Borussia-Schals werden die Leseclubber „am Buch“ bleiben.

So wie der elfjährige Timo: „Ich hab’ vorher kaum gelesen, aber jetzt macht es mir richtig Spaß.“ Die zwölfjährige Anne erklärt strahlend: „Lesen ist einfach toll, da geht sofort das Kopfkino an.“ Und da Kindern die Freude am Lesen zu vermitteln, eines der Hauptanliegen der Organisatoren ist, kann man nur sagen: Ziel erreicht.

(Report Anzeigenblatt)
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