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„Absolut alltagstauglich“

„Absolut alltagstauglich“
Das Programmheft 2017 der FBS.
Mönchengladbach. Familien- und Lebensbegleitung, Bildung und neue Horizonte: Im Jahresprogramm der FBS manchmal ’retro’ und sogar ein bisschen Zuckerschlecken. Von der Redaktion

19 000 Unterrichtsstunden in 920 Kursen stellen Angelika Oberländer und Kerstin Rau-Berthold, Geschäftsführerinnen der Familienbildungsstätte (FBS), auch heuer unter das Motto ’individuell, mit Wert auf die Unterschiede jedes Einzelnen’. Wie daraus ein Programm entsteht, erklärt Kerstin Rau-Berthold: „Unsere Tradition, unsere Wurzeln, plus das, was gesellschaftlich ansteht. Auf Bedürfnisse reagieren, indem wir daraus Angebote machen.“ Angelika Oberländer nickt: „Dabei im Blick immer die soziale Kompetenz – als Ziel wie als Thema.“ Wie die Fachbereichsleiterinnen beobachten beide den Trend zu Angeboten, passgenau auf die Familienstruktur zugeschnitten – ein bisschen ’retro’, wie Kerstin Rau-Berthold lächelnd ausführt: „Und letztlich das, wofür die FBS steht – für altersbegleitende Kursvielfalt. Wir helfen, Schritte zu bewältigen.“

Einblick in buchstäblich „erste Schritte“ gibt Fachbereichsleiterin Anne Bleumer: „Was brauchen Eltern, was brauchen Kinder? Die Frage, die wir uns immer wieder stellen, und aus der sich eine sehr große Alltags-Spannbreite ergibt, auf die wir etwa mit Angeboten für Eltern und Kinder im ersten Lebensjahr oder für interkulturelle Familien mit Kindern bis sechs Jahren antworten.“ Mechthild Wintgens knüpft mit den Qualifikationen in der Kindertagespflege an: „Diese sehr bewährte Kooperation mit der Stadt Mönchengladbach trägt seit Jahren außerordentlich gute Früchte für alle Beteiligten“, freut sie sich. Grund zur Freude auch bei Andrea Gestermann: „Als einer der Sprachkursträger im Netzwerk ist die FBS in Sachen Integrationskurse voll ausgelastet.“ „Fit werden und bleiben“ umschreibt sie die Devise der Kurse im „Schülertraining“: „Viele treten hier in der Mittelstufe ein und bleiben bis zum Abi.“ Im Bereich Lernförderung im Rahmen des Bildungs- und Teilhabegesetzes besteht aktuell eine Koop mit neun Grund-, einer Haupt- und einer Gesamtschule: „Lernen wird immer komplexer“, weiß Andrea Gestermann. „Dass das Konzept des klassenspezifischen Lernens in Kleingruppen funktioniert, zeigen die Rückmeldungen der Schulen. Die Angebote sind nach wie vor sehr gefragt.“

Die FBS auch „lifestylemäßig“ im Trend. „Auch hier werden wir unserem Anspruch nach Nachhaltigkeit gerecht“, schmunzelt Angelika Oberländer: Unter dem Motto „Süßes mit Genuss“ wird am 14. März eine Rheydter Bonbonmanufaktur besucht. Und wie immer wird auch der fündig, der unter dem Dach der FBS (Außenstellen inklusive) Entspannung sucht, mit anderen kochen oder einen neuen Look finden, Sprachen lernen oder orientalisch tanzen möchte. „Typisch FBS“ auch das: „Unsere Dozenten bleiben uns lange, oft über Jahrzehnte treu!“, freut sich das Team auch über diese Art von „Anbindung“.

(Report Anzeigenblatt)