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IG BAU und ACE schicken „Hallo-Schlagloch-Wach“ an die Verwaltung
„Asphalt-Therapie“ für Straßen

IG BAU und ACE schicken „Hallo-Schlagloch-Wach“ an die Verwaltung: „Asphalt-Therapie“ für Straßen
Euro-tiefe Asphalt-Krater in den Straßen: Schlaglöcher sollen im Frühjahr verschwinden, fordert die IG BAU. Jeder Euro, der für intakte Fahrbahndecken investiert werde, sei gut angelegt. „Denn Schlaglöcher sind für die Federung von Autos eine Herausforderung – und für Radfahrer sogar eine kleine Katastrophe“, so die IG BAU. FOTO: IG BAU
Mönchengladbach. Schluss mit Schlagloch-Pisten: Kaputte Straßen in Mönchengladbach sollen flott saniert werden. Das fordert die IG BAU Düsseldorf. Spätestens im Frühjahr müsse in Mönchengladbach eine „Asphalt-Therapie“ starten. „Sobald klar ist, dass es keinen Frost mehr gibt, müssen die Straßen geflickt werden. Jedes Schlagloch, das dann nicht gestopft wird, meldet sich in der nächsten Saison zurück – und zwar noch größer und tiefer. Dann wird es umso teurer“, sagt IG BAU-Bezirkschef Dennis Macko. Mönchengladbach dürfe sich keine „Schlagloch-Epidemie“ leisten. Das Geld, mit dem Straßenschäden – vom Riss in der Fahrbahndecke bis zum tiefen Loch – behoben würden, sei gut investiert. Von der Redaktion

An die Verwaltung richtet die IG BAU ein „Hallo-Schlagloch-Wach“: Es sei notwendig, ein waches Auge auf den Zustand der Straßen zu haben. „Nach dem Winter sind alte Löcher größer geworden und neue hinzugekommen. Wer in der Verwaltung oder Politik hierbei wegguckt, um Geld zu sparen, spart an der falschen Stelle und macht sich zum ‚Straßen-Sünder’“, so Macko.

Damit die Schlaglöcher in Mönchengladbach geortet werden können, ruft die IG BAU gemeinsam mit dem Auto Club Europa (ACE) Autofahrer dazu auf, gefährliche Löcher per Internet an einen zentralen „Schlagloch-Melder“ durchzugeben: www.ace-online.de/schlaglochmelder. Auch gefährliche Löcher in Rad- und Fußwegen können hier gemeldet werden. Selbst Fotos können beim „Online-Schlaglochdienst“ hochgeladen werden. Ein vom ACE bestellter „Schlagloch-Sheriff“ geht jeder Anzeige nach und meldet den Straßenschaden der zuständigen Behörde.

Das bloße „Löcherstopfen“ ist für die IG BAU Düsseldorf allerdings keine Ideallösung. „Wenn ein Schlagloch lediglich mit Kaltasphalt aus dem Eimer zugemacht wird, dann ist das zwar ‚Erste Hilfe’. Am Ende sieht die Straße dann aber aus wie ein ‚Flickenteppich’. Was wirklich hilft, ist eine grundlegende Sanierung der Fahrbahndecke“, sagt Dennis Macko. Bei vielen Straßen sei auch das Fundament fällig.

(Report Anzeigenblatt)