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„Eli“ feierte seinen 50. Geburtstag

„Eli“ feierte seinen 50. Geburtstag
Der ehemalige Verwaltungsdirektor Gerhard Heimes und die Schwestern Edburga, Gregoria und Celine vom Elisabeth-Orden Aachen (v.l.) wohnten als Ehrengäste der Feierstunde bei. FOTO: fju
Rheydt. Auf den Tag genau feierte das „Eli“ jetzt seinen runden Geburtstag. Vor 50 Jahren wurde „das Rheydter Krankenhaus“ als modernstes Krankenhaus Deutschlands in Betrieb genommen. Eine Erfolgsgeschichte, die vorige Woche Samstag mit etwa 450 Gästen aus Verwaltung, Politik und Mitarbeitern in Rheydts guter Stube, dem Theater, gefeiert wurde. Von Franz Josef Ungerechts

„Es war eine schöne Zeit in Rheydt!“ Schwester Celine, die genau wie ihre Mitschwestern Edburga und Gregoria von der Ordensgemeinschaft der Elisabethinnen in Aachen als Ehrengäste zu den Feierlichkeiten eingeladen wurde, war voll der Erinnerung über ihre Arbeit im damaligen Elisabeth-Krankenhaus (Eli). Schließlich arbeitete Schwester Celine 36 Jahre im Eli, das vor fünfzig Jahren von der Ordensgemeinschaft „Schwestern der Heiligen Elisabeth“ in Aachen schlüsselfertig und verantwortlich übernommen wurde. Der Orden verließ im Jahre 2001 das Haus.

Seit dem 1. Januar 2004 firmiert das Elisabeth-Krankenhaus offiziell unter dem Namen Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH. Durch die Fusion des Eli mit der Hardterwald-Klinik (HWK) entstand ein Krankenhaus mit zwei Standorten in städtischer Trägerschaft. Aus der HWK wurde das Zentrum für Geriatrie mit Tagesklinik, das 2012 in einen Neubau auf dem Eli-Gelände verlegt wurde.

„Die Geschichte des Eli“, so erzählte es Geschäftsführer Horst Imdahl bei der Begrüßung der Gäste, „ist eine 50-jährige Erfolgsgeschichte. Als modernstes Krankenhaus Deutschlands am 7. Januar 1967 in Betrieb genommen, machen wir uns im kommenden Jahr das schönste Geburtstagsgeschenk, denn dann sind die seit 2007 laufenden umfangreichen Um- und Neubauarbeiten abgeschlossen.“ Horst Imdahl erklärte, was sich in den vergangenen Jahren im Eli getan hat, welche Bedeutung die Klinik heute hat, und wie sich das Eli in Zukunft als städtisches Krankenhaus positionieren wird. Gedanken, die sowohl Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Monika Berten, die Aufsichtsratsvorsitzende, in ihren Grußworten vertieften. Fest steht, dass nicht nur die Rheydter ihr Eli lieben. Dank der günstigen Autobahnanbindung sind die Städtischen Kliniken nicht nur ein Krankenhaus für die ganze Stadt, sondern das Eli hat weit über die Region hinaus Bedeutung. So wurde es im letzten Jahr zum dritten Mal in Folge zur beliebtesten Geburtsklinik in NRW gewählt.

Die Festrede hielt Monsignore Professor Dr. Peter Schallenberg, ein Wissenschaftler von weltweiter Bedeutung. Humorvoll, aber mit viel Tiefgang, hielt er seinen Vortag über „Rosen statt Brot? Ethik im christlichen Krankenhaus“

Modern, leistungsstark und vor allem für die Menschen da, das ist die Devise, die für das Eli seit 50 Jahren gilt. Die Städtischen Kliniken haben 577 Betten und sind seit 1983 Akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen.

Wirtschaftlich steht das Eli sehr gut da. Verluste wurden bisher nicht gemacht. Bei Umsätzen von um die 100 Millionen Euro blieben den Städtischen Kliniken in den letzten Jahren Gewinne von über jeweils einer Million Euro pro Jahr übrig.

(Report Anzeigenblatt)