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Niklas Hoffmann sammelt Unterschriften für das Horst-Festival 2015
„Horst ist wie eine Familie“

Niklas Hoffmann sammelt Unterschriften für das Horst-Festival 2015: „Horst ist wie eine Familie“
Sigourney Merten, Miriam Lachmann, Jan Schläger, Denis Hahnen und Niklas Hoffmann (v. l.) sammeln Unterschriften für das weitere Bestehen des Horst-Festivals. FOTO: Hans-Peter Reichartz
Mönchengladbach (sk). Ein Schock für alle Horst-Fans: Anfang August wurde das Ende des Festivals am Platz der Republik verkündet. Niklas Hoffmann verfasste daraufhin eine Online-Petition und sammelt nun mit seinen Helfern Unterschriften. Von Simone Krakau

„Für mich ist das Horst wie ein großes Familientreffen – ich habe mich jedes Jahr so sehr gefreut und jetzt soll alles vorbei sein?“, sagt Sigourney Merten, Horst-Fan und Unterschriftensammlerin. Anfang August erklärte der Horst-Vorstand, dass das Festival nicht mehr stattfinden werde. Private Gründe, aber auch zu wenig Unterstützung der Stadt seien für das Ende des Festivals, das 2009 zum ersten Mal stattfand, ausschlaggebend.

Für den 20-jährigen Niklas Hoffmann war die Nachricht ein Schock. „Ich war erst mal Tage lang mies drauf. Das Horst ist ein Wahrzeichen für die Stadt Mönchengladbach. Mittlerweile sind Leute aus ganz Deutschland nach Gladbach gereist um die Künstler zu sehen“, so der Mülforter. Und deshalb will und hat er die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben. Mit einer Online-Petition möchte Hoffmann bis zum 11. November insgesamt 2 700 Unterschriften sammeln und damit dann an den Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners herantreten. Bis jetzt sind es rund 600 Unterschriften – deshalb sammelten Hoffmann und vier weitere Helfer mit Plakaten bewaffnet am 20. September fleißig in der Stadt.

Doch auch wenn Hoffman und Co es bis Ende November nicht schaffen sollten 2 700 Stimmen zu sammeln, hat das Ganze doch einen Sinn. „Wir wollen einfach ein Zeichen setzen“, so Hoffmann. „Gebt uns das Horst zurück“.

Auch für neue Ideen, wie man das Festival retten könnte, ist der 20-jährige offen und nimmt diese gerne auf seinem persönlichen Facebook-Profil entgegen.

Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite Initiative Horst 15. Von dort aus gelangt man zur Online-Petition und hat die Möglichkeit mitzuhelfen und dort zu unterschreiben.

(Report Anzeigenblatt)