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„Mama 2.0“ für Studenten

„Mama 2.0“ für Studenten
Zu Besuch auf der Baustelle in Rheydt (v.l.): Ralf Kremer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kreisbau AG, Hans-Jürgen Meisen, Vorstand Kreisbau AG, Armin Bruder, Schulleiter Franz-Meyers-Gymnasium, Axel Gedaschko, Präsident GdW, Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, und Alexander Rychter, VdW Verbanddirektor. FOTO: Stadt MG
Rheydt. In der Rheydter City informierte sich GdW Präsident Axel Gedaschko über das Kreisbau-Projekt „Studentisches Wohnen“. Von der Redaktion

Besser konnte nicht dokumentiert werden, dass es auf der Baustelle der Kreisbau AG an Friedrich-Ebert-Straße und Wilhelm-Schiffer-Ring in der Rheydter Innenstadt jetzt ernst wird: Als Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Kreisbau-Vorstand Hans-Jürgen Meisen dem Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Familienunternehmen e.V. (GdW), Axel Gedaschko, das Bauvorhaben und das dahinter stehende Quartiersentwicklungskonzept vorstellten, rollte ein schwerer Betonmischer auf die Baustelle, um neues Material zu liefern.

Gedaschko, der auf der Berliner Bühne die Interessen von rund 3 000 Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt, war an den Niederrhein gekommen, um sich eine Reihe von Wohnungsbauprojekten anzuschauen und hatte dafür neben anderen das „Studentische Wohnen“ in der Rheydter City ausgewählt.

An der Friedrich-Ebert-Straße

, unweit der Hochschule Niederrhein entfernt, entstehen Mehrfamilienhäuser mit rund 5 000 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche. Sie bieten Platz für 77 Apartments, 18 WG-Plätze, 20 Wohnungen, Gewerbeeinheiten – und Zweigstellen der Volkshochschule und Musikschule. Rund elf Millionen Euro investiert das städtische Wohnungsbauunternehmen in das Projekt – inklusive der rund 6,4 Millionen Euro, die aus den Förderprogrammen des Landes NRW zur Verfügung stehen.

„Das Projekt wird dazu beitragen, frischen Wind und studentisches Leben in die mit Leerstand und Strukturproblemen kämpfende Rheydter Innenstadt zu bringen“, betont Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

Neben dem nackten Wohnraum wünschen sich die Studierenden zusätzliche Leistungen vom Hausmeisterdienst bis zum Wäscheservice und Gemeinschaftsflächen wie Lounges, Foodcourts oder Partylocations. Namen für diese Art des studentischen Wohnens gibt es auch: „MAMA 2.0“ und „ALL INN“ sind zwei der vorgeschlagenen Titel für das Konzept.

(Report Anzeigenblatt)