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Basbousa von Kindern, die die Schule lieben

Basbousa von Kindern, die die Schule lieben
Die Lehrerinnen Dominique Bodenbinder (l.) und Nadine Löwe-Ortmann (4. v. l.) mit ihren Schülerinnen und Schülern aus den Flüchtlingsgebieten. FOTO: Heinz-Gerd Wöstemeyer
Wickrath. Beim Tag der offenen Tür in der Wickrather Realschule Anfang Dezember stellten Flüchtlingskinder aus Herkunftsländern wie Syrien, Libyen und Mazedonien an Hand von selbst gestalteten Schautafeln ihr Heimatland vor und boten landestypisches Gebäck an. Von Heinz-Gerd Wöstemeyer

„Ich liebe Schule“, sagt Radua und strahlt voller Freude. Das 14-jährige Mädchen aus Libyen geht seit einem Jahr in die Wickrather Realschule und hat schon sehr gut Deutsch gelernt. Fashion Designerin möchte sie mal werden, verrät sie. Mit ihrer Mutter hat sie Basbousa gebacken, arabischen Grieskuchen. Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler bieten Maracujakuchen, Kokoskugeln, marokkanische und albanische Kekse an. Mit ihren Lehrerinnen Dominique Bodenbinder und Nadine Löwe-Ortmann haben die 15 Kinder Wandplakate mit Informationen über ihr jeweiliges Heimatland gestaltet.

Dass alle sehr wissbegierig sind, können die Pädagoginnen bestätigen. „Fünf Schüler sind bereits so weit, dass sie in die Regelklassen integriert sind“, freut sich Nadine Löwe-Ortmann, die Übrigen lernen Deutsch als Zweitsprache.

„Am Anfang geht das mit Händen und Füßen“, beschreibt Dominique Bodenbinder ihre Erfahrungen, „zum ‚Vokabel lernen’ arbeiten wir vorrangig mit Bildern, und nach relativ kurzer Zeit haben die Kinder einen Grundwortschatz, mit dem sie im Alltag zurecht kommen.“

(Report Anzeigenblatt)
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