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Bedarf für Stonecutter Offices

Bedarf für Stonecutter Offices
Bis Ende des Jahres 2019 soll ein neuer Bürokomplex an der Kreuzung Steinmetz-/Bismarckstraße entstehen. FOTO: Horbach + Kleicker
Mönchengladbach. Stonecutter Offices“ – eine englischsprachige Anspielung auf die Steinmetzstraße – soll der neue Bürokomplex heißen, den die Aachener Vincero Holding GmbH & Co. KG als Investor und Bauherr auf der Brachfläche an der Kreuzung von Steinmetz- und Bismarckstraße errichten wird. Von der Redaktion

Nach dem Konzept des Entwicklers GPM Development und Plänen der Architekten Horbach + Kleicker – jeweils ebenfalls aus Aachen – soll der Fokus auf modernen und flexiblen Büroeinheiten liegen. Im Erdgeschoss sind zusätzliche Flächen für Handel, Gastronomie oder Dienstleistung geplant.

Die städtische Entwicklungsgesellschaft (EWMG) hatte das Grundstück verkauft, gemeinsam mit Vertretern der Stadt, der EWMG und der Wirtschaftsförderung (WFMG) wurde das Konzept für die Bebauung des Grundstücks intensiv abgestimmt. Die Baugenehmigung ist erteilt, bereits im September soll es losgehen. Die Fertigstellung wird für das vierte Quartal 2019 angestrebt.

Konkret geplant sind auf dem 1 700 Quadratmeter großen Grundstück auf fünf Etagen insgesamt 2 700 Quadratmeter Büroflächen sowie 600 Quadratmeter Gewerbeflächen im Erdgeschoss. Darunter entsteht eine Tiefgarage. Die Vermarktung der Flächen soll zeitnah beginnen. Die Mietpreise sollen bei 12 Euro/Quadratmeter beginnen.

Angesichts eines Zuwachses an Büroarbeitsplätzen in Mönchengladbach von 41 350 auf 45 000 zwischen 2013 und 2017 „wird die Nachfrage definitiv da sein“, sagte Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer von EWMG und WFMG. Aktuell 1,139 Millionen Quadratmeter an Bürofläche in der Stadt bedeuteten einen Spitzenwert, der aber noch weiter steigen werde. Die Leerstandsquote von 4,8 Prozent sei im gesunden Bereich.

Architekt Wolfgang Kleicker bezeichnete die Architektur des geplanten Bürokomplexes als „schlicht, elegant und sehr modern“. Er verwies auf die Multifunktionalität des geplanten Gebäudes: Die Büroeinheiten könnten von 300 bis über 3 000 Quadratmeter groß sein.

(Report Anzeigenblatt)