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Bekleidung trifft Industrie

Bekleidung trifft Industrie
Die zwölf Auszubildenden von van Laack mit Personalassistentin Sofie Beyer zu Gast im Monforts-Technikum. Fred Vohsdahl, Leiter des Monforts-Technikums (Bildmitte), informierte die Gäste über den Maschinenpark. FOTO: UME
Mönchengladbach. Zwölf Auszubildende des Hemdenherstellers van Laack erhielten im Monforts-Technikum einen Einblick in die textile Produktion. Von der Redaktion

Der erste Ausbildungstag hatte für Mariagiovanna Verdastro eine Überraschung parat: „Ich hätte nicht gedacht, dass ein Weltmarktführer seinen Sitz in Mönchengladbach hat“, gestand die Auszubildende, die am van Laack-Stammsitz im Outlet eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau begonnen hat. Zusammen mit elf weiteren Auszubildenden des ersten, zweiten und dritten Lehrjahres erfuhr die gebürtige Italienerin, wie Stoffe, die unter anderem auch für Hemden hergestellt werden, gefärbt, imprägniert und getrocknet werden.

„Für uns ist wichtig, dass die Auszubildenden den ganzen Prozess der Wertschöpfungskette kennenlernen. Im Monforts-Technikum erhalten sie einen guten Eindruck, wie arbeitsintensiv und umfangreich die einzelnen Produktionsschritte sind“, betont Personalassistentin Sofie Beyer. Da van Laack auch Produktionsstätten in Tunesien und Vietnam habe, sei der Besuch bei Monforts eine gute Möglichkeit, für das Thema zu sensibilisieren.

Der Hemdenhersteller war mit seinen Auszubildenden bereits zum dritten Mal bei Monforts zu Gast. „Wir machen das gerne. Ich denke, es ist ganz wichtig, wenn der Nachwuchs in der Bekleidungsbranche die vielen Prozessschritte in der Produktion einmal aus nächster Nähe kennenlernt. Da sieht man die eigene Kollektion vielleicht noch einmal mit ganz anderen Augen“, so Monforts-Prokurist Klaus Heinrichs. „Als Gladbacher kennt man den Namen Monforts, aber jetzt weiß ich genau, was hinter dem Namen steht“, zeigt sich Besucher Johannes Hüser zufrieden. Joe Recker ist erstaunt, wie von Mönchengladbach aus die ganze Welt mit Spannrahmen, Färbe- und Krumpfanlagen bedient wird. „Der Stellenwert des Unternehmens in der Welt hat mich dann doch überrascht!“

(Report Anzeigenblatt)