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„Hier runter? Nie im Leben!“

Big Air Freestyle Festival im Sparkassen Park in Mönchengladbach
Silke Müller (2.v.r.) erklärt Guido Klingen und seiner Frau Bianca (v.l.) die Big Air Rampe. Extra-Tipp Redakteur David Friederichs durfte auch mit dabei sein. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach. Extra-Tipp und Stadt Spiegel hatten zusammen mit dem Big Air Freestyle Festival einem Rundgang über das Gelände verlost. Gewinner Guido Klingen und seine Frau Bianca waren begeistert und mitunter auch ziemlich beeindruckt von dem, was da im Sparkassen Park entstanden ist. Von David Friederichs

Ohne Helm geht auf einer Baustelle gar nichts. Entsprechend hatte Silke Müller vom Organisationsteam des Big Air Freestyle Festivals die Hände voll bepackt, als sie zum vereinbarten Treffpunkt vor dem Hauptgebäude des Sparkassen Parks kam. Frisch gesichert konnte es dann also los gehen, der ganz besondere Rundgang über das Gelände. Guido Klingen hatte beim Gewinnspiel von Extra-Tipp und Stadt Spiegel mitgemacht und war der glückliche Gewinner. Als Verstärkung hatte er seine Frau Bianca mitgebracht und beide ließen ihren Blick schon ganz gespannt über das Gelände schweifen. "Das sieht schon von hier sehr beeindruckend aus", sagt Guido Klingen, bevor es los geht zum ersten Stopp. Nur ein paar Stufen hinab und schon steht die kleine "Reisegruppe" mitten auf der Bühne, auf der sonst nur die Künstler stehen. Noch fehlt das ganze Equipment der Bands, die beim Big Air auftreten werden (Kraftklub am Freitag und Cro am Samstag), dennoch ist es ein "cooles Gefühl". Nach einem Blick in den Aufenthaltsraum für die Sportler, geht es gleich in Richtung Rampe, dem absoluten Highlight des Rundgangs. Von unten schauen alle auf eine nicht enden wollende Metallkonstruktion, über eine schmale Treppe geht es anschließend bis zu dem Punkt, an dem die besten Freeskier und Snowboarder am kommenden Wochenende durch die Lüfte fliegen.

Langsam arbeitet sich Guido Klingen in Richtung Landehügel vor, doch durch die extreme Steilheit ist einfach nicht zu erkennen, was dahinter wirklich kommt. Natürlich wissen es alle Beteiligten, doch der Gedanke, selber da runter zu müssen, flößt ein wenig Angst ein. "Mal hier oben zu stehen ist kein Problem, doch hier runter springen? Nie im Leben", ist sich Klingen sicher. Immerhin 25 Meter liegen in diesem Moment zwischen dem Standpunkt und dem Auslauf. Noch ein paar Meter höher geht es anschließend auf die Skybox. "Hier standen früher die Wertungsrichter", sagt Silke Müller. Jetzt dient die Plattform eher Fotografen, die auf der Suche nach dem spektakulärsten Bild sind.

Zum Abschluss schaut man noch beim Team der Skihalle Neuss vorbei, die, in einem der zahlreichen Container sitzend, noch mit den letzten Vorbereitungen für das Event beschäftigt sind. Hier gibt es ein paar Infos zu den Sportlern und zur Schneebeschaffenheit, bis schließlich der Rundgang nach knapp einer Stunde endet. "Das hat echt Spaß gemacht", sind sich Guido und Bianca Klingen einig. Und beide wollen sich am Freitag selbst vor Ort davon überzeugen, wie das Gelände "in Action" wirkt.

(StadtSpiegel)