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Blutrot und schwarz wie Humor

Blutrot und schwarz wie Humor
Theaterintendant Michael Grosse, Theater-Marketingreferent Christoph Elles, TIG-Geschäftsführerin Gabi Niemöller, TIG-Vorsitzender Hans Peter Steffens und Theater-Dramaturgin Ulrike Aistleitner (v.l.) ,machen das TIG zum kriminellen Brennpunkt. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach. Das TIG und der große Bruder, das städtische Theater, arbeiten erstmals eng zusammen: Mit einer Kriminacht am 27. September will das kleine Theater in Eicken Lust auf das Krimi-Musical im großen machen. Extra-Tipp verlost Karten. Von Ulrike Mooz

Denjenigen , die den „Tatort“ am Sonntagabend in der letzten Zeit sowieso nicht mehr so richtig spannend finden, bieten das Theater im Gründungshaus (TIG) und das Stadttheater am kommenden Sonntag, 27. September, um 19 Uhr, eine spannende Alternative. Tatort der geplanten Kriminacht, mit der für das Mitmach-Krimimusical „Das Geheimnis des Edwin Drood“ nach dem letzten unvollendeten Roman von Charles Dickens (Premiere 24. Oktober im Theater in Rheydt) Appetit gemacht werden soll, ist die Bühne des TIG in Eicken. Dort lesen die vier niederrheinischen Krimiautoren Ina Coelen, Thomas Hoeps, Klaus Stickelbroeck und Carten Steenbergen aus ihren jüngsten Werken um Gangster, Gauner und Ganoven. Alle sechs Minuten werden die Autoren von einem Schuss unterbrochen und wechseln. „Schon deshalb kann hier niemand einschlafen“, freut sich Theaterintendant Michael Grosse, der genauso wie der TIG-Vorsitzende Hans Peter Steffens noch zusätzlich aus seinem Lieblingskrimi vorliest. Die beiden bringen Zeilen aus „Rosengarten“ von Lars Brede (Grosse) und „Ausgefressen“ von Moritz Matthies (Steffens) zu Gehör.

Außerdem präsentieren fünf Sängerinnen und Sänger des Theaterensembles mörderische Songs aus dem Musical. Mit am Tatort ist außerdem die Krefelder Jazzband „Last Minute Quartett“ mit bekannten Krimimelodien, die das Publikum raten und dabei unter anderem Premierenkarten gewinnen kann.

„Das wird ein angenehmes Paket aus Anspruch und Unterhaltung“, verspricht Dramaturgin Ulrike Aistleitner, die an diesem Abend die Moderation übernimmt. Arbeitnehmerfreundliche drei Stunden werden die kriminellen Energien frei, dann ist Schluss - diesmal ohne Schuss...

(Report Anzeigenblatt)