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Crowdfunding beim Volksverein

Crowdfunding beim Volksverein
In der Elektro-Geräteprüfung soll beim Volksverein ein weiterer Arbeitsplatz eingerichtet werden. FOTO: Volksverein
Mönchengladbach. Volksverein und Volksbank starten Förderprojekt: 2 800 Euro werden für einen Arbeitsplatz gebraucht. Von der Redaktion

Ein Projekt des Volksvereins wurde auf die Crowdfunding-Plattform der Volksbank Mönchengladbach gestellt und hat Aussicht auf Förderung – durch Spender und die Volksbank selbst.

Es geht dabei um eine Investition von bis zu 2 800 Euro in Messgeräte, die zur Ausstattung eines Arbeitsplatzes für die Prüfung von gebrauchten Elektrogeräten erforderlich sind. Es gibt diese Elektro-Geräteprüfung bereits beim Volksverein, für die seinerzeit ein Behindertenarbeitsplatz eingerichtet worden ist. Dieser Arbeitsbereich wird nun ausgebaut, um mehr Ware der Weiterverwendung zuführen zu können. Dazu bedarf es einer im elektrischen Bereich geschulten Fachkraft, die der Volksverein bereits über eine berufliche Rehabilitationsmaßnahme finden konnte.

Neben der Prüfung der zum Verkauf bestimmten Ware soll die Fachkraft auch die jährlich vorgeschriebene sicherheitstechnische Überprüfung der elektrischen Geräte vornehmen, die in den sieben Betriebsstandorten eingesetzt sind.

Der Volksverein verfolgt damit die Ziele sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit durch Schaffung eines Arbeitsplatzes, ressourcenschonende Weiterverwendung von Gebrauchsgütern und einem kostengünstigen Angebot für einkommensschwache Haushalte.

Die Volksbank hat die Internet-Plattform eingerichtet, um solche und ähnliche Projekte zu unterstützen. Pro 5 Euro Spendenzusage legt die Volksbank 10 Euro dazu. „Wir verstehen die Unterstützung auf diesem Wege als einen Beitrag von Hilfe zur Selbsthilfe“ so Markus Schmitz, Marketingleiter bei der Volksbank.

Der Förderbeitrag von 1.860 Euro für das Volksvereinsprojekt wird nur gewährt, wenn ein Drittel durch andere Förderinnen und Förderer gesichert sind. Diese erhalten eine Spendenquittung – nach Abschluss des Projekts. Das Projekt läuft bis 30. Mai.

(Report Anzeigenblatt)