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Das klingt nach Gladbach!

Das klingt nach Gladbach!
„Mega“: Claudio bekommt den Pokal von Bürgermeister Ulrich Elsen und WDR-Moderator Marco Schreyl. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach. Mönchengladbach hat eine neue Hymne: Mit seinem Hip-Hop-Song über die Vitusstadt traf der Offenburger Rapper Claudio Esposito am Freitagabend im TIG ins Schwarze und gewann beim Battle der WDR-Doku „Sounds like Heimat“ gegen Kati von Schwerin und Thomas Herder. Von Ulrike Mooz

„Ich bin ziemlich nervös“, hatte der Rapper Claudio Esposito schon beim Warm up mit eigenen Songs auf der TIG-Bühne zugegeben, sah er sich doch einer „Jury“ gegenüber, in der vom Kind bis zur Seniorin alles vertreten war – nicht gerade das typische Hip-Hop-Publikum. Beim eigentlichen Gladbachsong hatte er dann auch noch einen Hänger. Aber mit seinem Lied über die Stadt und ihre Helden aus dem Fußball, über Tante JU, das Minto und die kleinen Geschäfte, den Zank um das RY-Kennzeichen und die alles vereinende Borussia eroberte er die Herzen des TIG-Publikums im Sturm.

Die Kontrahenten Kati von Schwerin aus Berlin und Thomas Herder aus Essen lieferten ebenfalls nach nur wenigen Tagen in Mönchengladbach bewegende Lieder über eine Heimat ab, die nicht ihre ist.

Alle drei hatten im Rahmen der WDR-Doku „Sounds like Heimat“ nur von Montag bis Freitag Zeit gehabt, um die Stadt kennen zu lernen, einen Song zu schreiben und ihn auf die Bühne zu bringen. Das Publikum durfte dann entscheiden.

Esposito hatte am Montag die Extra-Tipp-Redaktion besucht, um die Redakteure über Mönchengladbach auszufragen.

(Report Anzeigenblatt)
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