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Das TiG geht in die zweite Halbzeit

Das TiG geht in die zweite Halbzeit
Gabriele Niemöller und Hans Peter Steffens präsentieren das abwechslungsreiche Halbjahrs-Programm der Kleinkunstbühne.
Mönchengladbach. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus viel Kabarett, Musik und Theater startet die Kleinkunstbühne aus der Sommerpause. Ein Plus im Bereich Comedy soll verstärkt junges Publikum ansprechen. Von Sylvia Bradtmöller

„Höher, breiter, schöner“ – so umschreibt Hans Peter Steffens das kommende Programm im Theater im Gründungshaus bei der Vorstellung des neuen Flyers. „Das sind 40 Seiten und exakt 57,2 Gramm geballte Kleinkunst, ich habe extra nachgemessen“, ergänzt der Vorsitzende des Betreibervereins Kulturbeutel e.V. und lacht. Eine Fülle von Veranstaltungen wird auf die Bühne gebracht, Bewährtes mit Neuem ergänzt, um so ein breites Publikum anzuziehen. „Wir haben den Bereich Comedy ausgeweitet, um verstärkt jüngere Leute zu erreichen“, erklärt Gabriele Niemöller.

Beliebte Klassiker im Musik-Bereich bleiben die kostenlosen Hutkonzerte und das Jazz-TiG am Donnerstag, die Public-Singing Abende mit Johannes Brand sowie der monatliche Beat-Club mit Günter vom Dorp oder die immer rappelvollen Ü50-Parties. Auch die im letzten Jahr erfolgreich gestartete anspruchsvolle Reihe „Fine Art Jazz“, die gezielt sogar Gäste aus Köln, Düsseldorf und der ganzen Region anzieht, findet eine Fortsetzung.

Premiere feiert der Blue-Moon Ball, der am 15. Oktober in die gute alte Rock´n Roll Zeit entführt, ein weiteres Novum hält am 31. Oktober Einzug in die Eickener Straße – die erste Halloween-Party mit Musik der Gruppe „Firlefanz“.

Viele bekannte Gesichter finden den Weg ins TiG, so Christian Ehring, „Knacki“ Deuser oder Hennes Bender. „Gerade TV-erfahrene Leute wie auch Bernd Hoecker kommen gerne hierher und spielen vor maximal 300 Leuten“, erzählt Steffens. „Sie mögen die kleineren Bühnen und den engeren Kontakt zum Publikum“. Thorsten Sträter hingegen sprengt die Kapazität der Kleinkunstbühne, weshalb das TiG mit dem Mann mit der Mütze in die Kaiser-Friedrich-Halle ausweicht.

Junge Künstler wie Roman Weltzien, der am 10. September kommt, schaut sich Gabriele Niemöller vorweg live an. „Der ist hier völlig unbekannt, aber wirklich klasse. Ich hab ihn deshalb als TiG-Tipp gekennzeichnet, da weiß unser Stammpublikum gleich, dass sich ein Besuch lohnt“.

(Report Anzeigenblatt)