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Dem Seelentröster gewidmet

Dem Seelentröster gewidmet
Petra Kania hat, solange sie zurück denken kann, immer einen Hund an ihrer Seite gehabt. Dieser heißt Ole und ist das geborene Fotomodell. FOTO: Isabella Raupold
Giesenkirchen. Hunde - insbesondere Cocker Spaniel - begleiten die Giesenkirchenerin Petra Kania schon seit vielen Jahren und versüßen ihren Alltag. Jetzt hat sie dem Hund als Begleiter des Menschen ein kleines Büchlein gewidmet. Von Ulrike Mooz

Wer bei Petra Kania klingelt, wird als erstes von einem schwarz-braunen Gute-Laune-Paket namens Ole begrüßt. Der zehnmonatige Welpe mit dem treuen Blick und den großen Tatzen hat ein festes Plätzchen auf dem Sofa - und natürlich ein noch viel größeres im Herzen seiner Besitzerin. Ole ist die Nummer Sieben der tierischen Begleiter im Leben der früheren Lehrerin - und der fünfte Cocker Spaniel. „Ich liebe Hunde, sie sind Seelentröster und Spaßmacher“, sagt sie.

Die Giesenkirchenerin dachte sich, sie müsse ihnen endlich - nach drei Kinderbüchern und zwei Frauenromanen - auch einmal ein Buch widmen. Heraus gekommen ist ein Büchlein für Hundefreunde mit einem Titel, der sich an ein altes Zitat der mittelalterlichen Universalgelehrten Hildegard von Bingen anlehnt: „Gib dem Menschen einen Hund und er wird gesund“.

„Gib dem Menschen einen Hund...“ sind 28 Seiten flüssig geschriebene leichte Lektüre für Zwischendurch, aufgelockert mit Fotos: Eine kurze erfundene Geschichte, ein Hundegedicht, eine bissige Hundewunsch-Satire, ein kleiner Erfahrungsbericht aus dem Leben mit Hündin Ella und ein Kurztext zum Abschied an ihren verstorbenen Hund Pelle, dessen Foto auch den Umschlag ziert.

„Ich schreibe Geschichten, seit ich schreiben kann“, sagt Petra Kania. Das Thema Hund war überfällig. Die kleinen Texte sind als Mitbringsel für Hundefreunde gedacht - ein bisschen was zum Schmunzeln und zum Nachdenken über des Menschen treuesten Freund.

(Report Anzeigenblatt)