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Der Volksgarten feiert Jubiläum

Der Volksgarten feiert Jubiläum
Feiern 125 Jahre Volksgarten: Hermann-Josef Krichel-Mäurer (Bezirksvorsteher), Jan Kallewegge (Sozialkoordinator DRK-Haus), Antje Brand (Gemeindepfarrerin), Fahim Aziz Safi, Tanja Sonnek (Sozialdienst DRK), Ralf Horst und Gerhard Kalter (v. l.). FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach. Das Volksgartenfest am 8. Juli steht ganz im Zeichen der Volksgarten-Initiative. Es soll die Bewohner des DRK-Hauses, Nachbarn und Besucher von nah und fern zusammenbringen. Von Petra Käding

Der Waldkindergarten „Pfifferlinge“ werkelt mit Naturmaterialien, der Abenteuerspielplatz Jenaer Straße röstet Stockbrot, die KiTa „Zauberwald“ fertigt Buttons an, bei den „Flohkisten“-Kids wird gebastelt und die „Pfiffikusse“ lassen bunte Luftballons steigen. Kinder spielen eine große Rolle beim Stadtteilfest zum 125-Jährigen des Volksgartens. Überall gibt es etwas zu probieren, zu entdecken und zu lernen. Die Stadtsparkasse baut eine Hüpftburg auf, der Kleingärtnerverein lädt zum Basteln ein und die GEM bringt Kindern das Mülltrennen spielerisch näher.

Die Erwachsenen sollen aber auch ihren Spaß haben. Deshalb gibt’s am Stand der evangelischen Kirche nicht nur Kinderschminken für die Kleinen, sondern auch Cocktails für die Großen. Beim Kleingärtnerverein „Am Stammen“ gibt’s lecker Reibekuchen, am Tante-Emma-Wagen der Sozial-Holding Würstchen und beim Karnevalsverein „Halt uut“ Flüssiges, wenn die Luft mal wieder zu trocken ist. Für Auge und Ohr wird natürlich auch etwas geboten – es wird getanzt, musiziert und gesungen, was die Konzertmuschel hergibt. Außerdem warten an diesem 8. Juli von 13 bis 19 Uhr überall spannende und überraschende Infostände mit Angeboten vom Fahrsimulator übers Torwandschießen bis zur Reanimationspuppe auf alle Volksgartenfreunde.

Und es gibt noch mehr Programmpunkte. Das Planungsteam freut sich über das enorme Interesse und Engagement, die das Stadtteilfest zu einem echten Sommer-Highlight machen. Rund 25 Organisationen und Initiativen aus Hardterbroich und Pesch – vom Kindergarten bis zum Altenheim, von der Karnevalsgesellschaft bis zum Integrationsverein – haben sich an der Organisation beteiligt.

Fahim Aziz Safi von der Planungsgruppe ist begeistert: „Wir merken, die Leute wollen etwas zusammen auf die Beine stellen – Karnevalsvereine, Schulen, KiTas...“ Als Heimgeschäftsleiter des DRK-Hauses am Volksgarten begrüßt er vor allem den Gedanken „Nachbarschaft leben“. „Unsere Türen öffnen sich nach außen“, erklärt er. „Die Leute kommen in unsere Caféteria und sie kommen mit unseren Bewohnern ins Gespräch.“

Ralf Horst, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Volksgarten und Mitglied im Stadtrat, erinnert daran, dass Pesch „kein lebendiger Stadtteil war“. Es sei großes Glück gewesen, dass es parallel zur Initiative das Förderprogramm der Stadt gegeben hat.

Sozialplaner Gerhard Kalter von der Stadtverwaltung resümiert: „Manchmal sind es diese Kleinigkeiten, die dazu führen, dass ein Quartier enger zusammenwächst. Bei der gemeinsamen Planung eines Festes werden neue Bekanntschaften und Kooperationen geschlossen“

Das Stadtteilfest ist eine von „diesen Kleinigkeiten“. Aber eine sehr fruchtbare. Fahim Aziz Safi hat wie die anderen Beteiligten noch viel vor. „Da sind noch viele Menschen und Ziele, die wir erreichen wollen.“

(Report Anzeigenblatt)