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Aus „Frühjahrsausstellung“ wird „Frühlingsmarkt“ - Neues Konzept für die Erlebnismesse
Der Weg in eine neue Zukunft

Aus „Frühjahrsausstellung“ wird „Frühlingsmarkt“ - Neues Konzept für die Erlebnismesse: Der Weg in eine neue Zukunft
Haben ein neues Konzept für die ehemalige Frühjahrsausstellung, die jetzt Frühlingsmarkt heißen soll, erarbeitet: (v.l.) Stephan Schippers, Geschäftsführer Borussia Mönchengladbach, Bernhard Nießen und Lothar Backes, Geschäftsführer PPG Nordpark GmbH, sowie Peter Schlipköter, Geschäftsführer MGMG. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach (df). Die Frühjahrsausstellung und ihr Konzept war in die Jahre gekommen. Nun geht der Veranstalter, die PPG Nordpark GmbH, neue Wege, um die Erlebnismesse wieder auf die Erfolgsspur zu bringen. Vielfältige Ideen sollen dabei beim Frühlingsmarkt vom 11. bis 19. April 2015 Berücksichtigung finden. Von David Friederichs

"Wir müssen die Veranstaltung verändern und in eine neue Richtung bewegen!" Die Worte von Peter Schlipköter, Geschäftsführer der Marketinggesellschaft Mönchengladbach (MGMG), sind markig und bestimmt. Das Ziel hat er dabei klar vor Augen: die ehemalige Frühjahrsausstellung auf dem Messegelände im Nordpark für die Zukunft aufzustellen. Erstes nach außen sichtbares Zeichen ist dabei die Namensänderung: "Frühlingsmarkt - Die Erlebnismesse am Niederrhein". Doch der neue Name soll auch mit vielen neuen und innovativen Inhalten gefüllt werden.

Statt dem bisher bunten Themenmix in den verschiedenen Hallen, soll es nun bis zu zwölf Themenbereiche geben, die neben dem umfangreichen Shopping- und Beratungsangebot auch mit Live-Vorführungen und Mitmach-Aktionen neue Anreize schaffen sollen. "Wir wollen einen nachhaltigen Erlebnismehrwert", so Schlipköter.

Die Themenwelten erstrecken sich über Angebote für Heimwerker im Bereich "Bauen, Renovieren und Energie", Technikbegeisterte sollen sich bei "Mobilität und Technik" bestens aufgehoben fühlen, Naturliebhaber werden Themen wie "Garten und Pflanzen" oder "Urlaub und Reisen" zu schätzen wissen und auch der Gesundheitsinteressierte ist bei "Fit und Gesund" oder "Sport und Freizeit" an der richtigen Stelle. "Kochen und Genießen", "Mode und Beauty" oder "Kind und Kegel" sollen das Angebot abrunden. Der lokale Bezug soll auf dem "Markt der Ideen - made in MG" deutlich werden, wo interessante Projekte und Entwicklungen aus der Stadt Platz finden.

Doch nicht nur die neue thematische Strukturierung soll zu mehr Aufenthaltsqualität führen, auch die Aufenthaltszonen sollen mit einer Smoothie-Bar, einer Kaffee- und Kuchen-Lounge sowie einem erweiterten gastronomischen Angebot aufgewertet werden.

Das Bühnenprogramm soll ebenfalls erweitert werden und durch spezielle Thementage, wie den Tag des Handwerks, den Tag der Schulen, den Tag der Senioren oder den Tag der Gesundheit, zu einem höheren Besucheransturm in der Woche führen.

Unterstützung hat man sich Seitens des Veranstalters, der PPG Nordpark GmbH, nicht nur von der MGMG geholt, sondern auch von der Hochschule Niederrhein. Diese führte eine Passantenbefragung durch, was sich ihrer Meinung nach ändern soll und muss. Die Auswertung der insgesamt 450 Bewertungen wird im Januar vorliegen. Auch laufen derzeit noch Gespräche über die Gestaltung der Eintrittspreise. "Wir werden versuchen uns Schritt für Schritt zu verbessern", sagt Stephan Schippers, Geschäftsführer von Borussia Mönchengladbach, der ebenfalls in die Erarbeitung des neuen Konzeptes eingebunden ist. "Der Frühlingsmarkt muss sich in die Köpfe der Mönchengladbacher wieder als ein tolles Ereignis für die Stadt festsetzen."

Schließlich gelte es, nicht nur die Qualität zu verbessern, sondern auch die Quantität der Besucher zu erhöhen.

(Report Anzeigenblatt)