| 15.00 Uhr

Der Weg zum eigenen Grünzeug

Der Weg zum eigenen Grünzeug
Zwei Stunden Arbeit pro Woche und 200 Euro für eine Saison kostet eine etwa 90 Quadratmeter große Parzelle. FOTO: privat
Neuenhoven. Bio-Gemüse ernten statt kaufen ist eine interessante Erfahrung für Jung und Alt, die auch ohne Fachkenntnis funktioniert - und sogar ohne eigenen Garten. Der BUND und der Bio-Bauernhof Essers in Neuenhoven verpachten wieder Parzellen für eine Saison. Von Ulrike Mooz

Die Teilnahme am Projekt Gemüse-Selbst-Ernte ist der Schlüssel zum persönlichen Grünzeug und seit acht Jahren am Rande Mönchengladbachs erfolgreich. Der Bio-Bauer Thomas Jablonski vom Bio-Bauernhof Essers in Neuenhoven legt im Frühjahr auf einem Feld seines Hofes Gemüseparzellen an: Salate, Kräuter, Kohlrabi, Kartoffeln, Zucchini, Kürbis, Mais, Mangold - insgesamt über 20 verschiedene Sorten, die der der Pächter eine Saison lang ernten kann (von Mai bis Oktober).

Gemüse-Selbst-Ernte bedeutet, die Pächter hacken Unkraut zwischen den Kohl-, Salat- und sonstigen Pflänzchen und gießen, falls es über mehrere Wochen sehr trocken ist, ihre Parzellen. Der Zeitaufwand beträgt pro Woche etwa zwei Stunden. Die nötigen Geräte und das Gießwasser stellt der Bauer zur Verfügung. Bei gärtnerischen Fragen hilft er oder auch Mitglieder des BUND gerne weiter. Die Pächter ernten ökologisch angebautes Gemüse, Kräuter und Salat für bis zu vier Personen je Parzelle.

Der Saisonbeitrag für eine ganze Parzelle von rund 90 Quadratmetern (reicht für vier Personen) beträgt 200 Euro.

Eine halbe Parzelle, also rund 45 Quadratmeter, kostet 100 Euro und reicht für zwei Personen. Es sind noch Bio-Parzellen zu vergeben!

(Report Anzeigenblatt)