| 00.00 Uhr

NEW erweitert ihren Fuhrpark um 22 neue Busse - Neuester Stand der Technik
Die Flotte wird moderner – und sicherer

NEW erweitert ihren Fuhrpark um 22 neue Busse - Neuester Stand der Technik: Die Flotte wird moderner – und sicherer
In Reih und Glied stehen die neuen Busse der NEW. In Kürze werden sie auf den Straßen in Mönchengladbach und Viersen im Einsatz sein. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach (df). Auch in diesem Jahr hat die NEW wieder mehr als fünf Millionen Euro investiert, um ihre Busflotte zu modernisieren. 22 neue Busse sind ab sofort im Einsatz. Videoüberwachung, weniger Kraftstoffverbrauch und identisches Design zeichnen die neuen Busse aus. Von David Friederichs

1401, 1402, 1403 - die neuen Busse der NEW erkennt man bereits an der Zahl auf dem Nummernschild. „Die 14 steht für das Anschaffungsjahr, danach sind die Busse einfach durchnummeriert“, erklärt Dieter Harre, Geschäftsführer NEW mobil und aktiv Mönchengladbach. Fein aufgereiht stehen die Busse noch auf dem NEW Gelände, in Kürze werden sie auf den Straßen in Mönchengladbach und Viersen zu sehen sein. 20 der 22 neuen Busse des Herstellers EvoBus (Mercedes) werden in Mönchengladbach unterwegs sein, zwei sind für den Einsatz in Viersen bestimmt. Was alle eint: sie sind im einheitlichen neuen Design gehalten, das die NEW seit drei Jahren verfolgt. „Wir verzichten bewusst auf großflächige Werbung auf unseren Bussen und haben in der Mitte nur noch ein so genanntes ,Traffic Board’“, erläutert Armin Marx, Geschäftsführer NEW mobil und aktiv Mönchengladbach. Gerade ältere Leute hätten sich nicht immer wohlgefühlt, wenn niemand von außen in den Bus hineinschauen kann, außerdem ist es für die Polizei an Spieltagen nun einfacher, in den Bus hineinzuschauen. Um die Sicherheit noch weiter zu unterstreichen, sind alle für den Einsatz in Mönchengladbach bestimmten Busse mit einer Videoüberwachung ausgestattet. So verfügen die Solobusse (14) über vier Kameras, die Gelenkbusse (6) sogar über deren sechs. Die Bilder auf den Kameras werden insgesamt 48 Stunden aufgezeichnet. „Seit dem Einsatz der Kameras sind die Fälle von Vandalismus deutlich zurückgegangen“, erklärt Michael Fausten, Hauptabteilungsleiter und Betriebsleiter KfZ-Werkstattwesen der NEW.

Ebenfalls auf neuestem Stand der Technik ist das elektronische Fahrscheinkontrollsystem. „Dies dient der konsequenten Weiterentwicklung des kontrollierten Vordereinstiegs“, so Uwe Peters, Betriebsleiter der NEW mobil und aktiv Viersen. Niederflurtechnik und Barrierefreiheit in den Bussen runden das Paket ab.

Wie bereits die neuen Busse im vergangenen Jahr, erfüllen auch die Busse jetzt die strengste geltende Abgasrichtlinie EURO 6. Somit sind bereits rund 20 Prozent der aktuellen Flotte auf dem neuesten Stand der Umwelttechnik. Ein weiteres Plus für die Umwelt ist die Technik zur Rückgewinnung und Speicherung von Energie. So verfügen die Busse über ein so genanntes Rekuperationsmodul, das den Strom, der bei der Fahrt erzeugt wird, speichert. So kann der Kraftstoffverbrauch nochmals um bis zu fünf Prozent reduziert werden.

In spätestens zwei Jahren sollen alle veralteten Busse aus dem Verkehr gezogen sein, teilt das Unternehmen mit. Aktuell werden noch Busse aus den Jahren 2000 bis 2003 aussortiert, die zwischen 600.000 und 900.000 Kilometer im öffentlichen Nahverkehr im Einsatz waren.

(Report Anzeigenblatt)