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Die GEM wehrt sich

Die GEM wehrt sich
Die Sprecherin der GEM, Anne Peters-Dresen, hier bei der Vorstellung des Chips für die Mülltonne.
Mönchengladbach. (schrö) Von Klaus Schröder

Anne Peters-Dresen, Sprecherin des Entsorgungsunternehmens GEM, hat sich sehr geärgert über den Artikel „Innen hui und außen pfui?“ (Stadt Spiegel, 3. Mai) „Unsere Arbeit wird dort nicht richtig dargestellt.“ Einmal pro Woche wird jede Straße gereinigt, egal, ob im Innenstadtbereich oder woanders. Allerdings käme die Kehrmaschine halt nicht an die Rinnsteine, wenn dort Autos stünden. „Was die Bürgersteige angeht, ist deren Sauberhaltung nicht Aufgabe der GEM, sondern die des Eigentümers.“ Die überall mitschwingenden Vorwürfe gegen die GEM will sie insgesamt nicht so stehen lassen. „Gerade an langen Wochenenden werden von Bürgern regelmäßig große Mengen Hausmüll wild verteilt, manchmal auch in normale Abfallkörbe, die dann überquellen.“ Natürlich würden die geleert, aber dann etwa erst nach Ostern. Am Wochenende selbst entstünde so der Eindruck, „wir machten unsere Arbeit nicht.“

Weiterer Kritikpunkt: Die öffentliche Wahrnehmung der Bello-Boxen. Anne Peters-Dresen sagt: „Jeder Besitzer hat für die Hinterlassenschaften seines Hundes einen Beutel mitzuführen.“ Darauf wiese die Stadt auch immer hin, wenn die Steuerbescheide verschickt werden. Die Tüten der Bello-Boxen seien nur für den Notfall gedacht. Abschließend sagt Anne Peters-Dresen: „Bei der Sauberkeit geht es darum: Jeder muss mithelfen!“

(StadtSpiegel)