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Die heiße Phase beginnt jetzt

Die heiße Phase beginnt jetzt
Das RAAM Team Maxmo besuchte in dieser Woche die Kinderpalliativstation der Uniklinik Düsseldorf. FOTO: RAAM Team Maxmo
M’gladbach/Düsseldorf. Der Countdown läuft, es sind nun nur noch gut zwölf Wochen, bis das RAAM Team MAXMO um Initiator Oliver Dienst beim härtesten Radrennen der Welt antritt. Jetzt wurde das Kinderpalliativteam Sternenboot der Uniklinik Düsseldorf besucht, für das Geld gesammelt werden soll. Von der Redaktion

Das RAAM steht für Race Across America und ist ein Zeitfahrrennen über eine Strecke von 4.800 Kilometern quer durch die USA.Wenn am 20. Juni der Startschuss fällt, machen sich die vier Radfahrer des RAAM Team Maxmo, Sven Imhoff, Christoph Bohnen, Norbert Nusselein und Oliver Dienst, auf, um von Oceanside in Kalifornien nach Annapolis in Maryland mit dem Rad in einer Zeilzeit von unter sechs Tagen zu fahren.

„Wir fahren natürlich um zu gewinnen“, so die Extremradfahrer, „zu gewinnen in zweierlei Hinsicht. Zum einen möchten wir das Ziel gesund unter sechs Tagen erreichen und zum anderen möchten wir mit einem großen Teil aus dem Verkauf von Meilen die HilEri Stiftung und das Kinderpalliativteam Sternenboot der Kinderklinik in Düsseldorf unterstützen.“ Fünf Kinderärzte, acht Krankenschwestern und eine Sozialarbeiterin begleiten unheilbar kranke Kinder daheim in ihrer gewohnten Umgebung. Derzeit sind es knapp 50 Kinder, worunter auch einige Kinder aus Mönchengladbach und Umgebung fallen. „Das Geld benötigen wir vor allem um die betroffenen Familien zu unterstützen oder den Kindern einen Wunsch wie beispielsweise einen Ausflug finanzieren zu können“, erklärt die Düsseldorfer Fachärztin für Kinder – und Jugendmedizin, Dr. Gisela Janßen. Am Mittwoch haben einige Teammitglieder des RAAM Team MAXMO das Palliativteam in Düsseldorf besucht. „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir mit unserem Projekt so viele Kinderaugen zum strahlen bringen konnten“, gab sehr emotional gerührt die neue Crewchefin Daniela Dienst an. Daniela Dienst wird die Aufgaben des bisherigen Crewchefs Dr.Walter Kaiser übernehmen, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mit in die USA fahren kann.

Bereits über Ostern fährt das Team eine 72 Stunden „eins zu eins“ Simulation quer durch Deutschland. „2.150 km werden es in der Summe sein und wir fahren mit dem kompletten Team von 20 Personen“, so Frank Oedinger und Marcel Jansen, die in erster Linie die Navigation und Kommunikation im Team betreuen.

Die Finanzierung des Projektes und die Unterstützung des Palliativteams erfolgt ausschließlich über den Verkauf von „Meilen“. Jeder kann helfen, denn jede Meile kostet 40 Euro und bringt das Team wieder ein Stück näher an das große Ziel.

(Report Anzeigenblatt)