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Die Jugend an die Platte

Die Jugend an die Platte
Vorstand Frank Dierk Meurers (4.v.l.) vom Sponsor Volksbank hatte die Organisatoren der Schulen, vom Stadtsportbund und der Stadt zum Pressegespräch in die Volksbank-Zentrale eingeladen.
Mönchengladbach (um). Zum 22. Mal treten am 14. und 15. Dezember Schulmannschaften zum Mixed Team Cup im Tischtennis an. Damit mehr Schulen teilnehmen können, sind die Regeln gelockert worden. Von Ulrike Mooz

Djalila Kerime, 11, ist neuerdings im Tischtennis-Team des Math.-Nat.-Gymnasiums. Die Begeisterung für den schnellen Sport liegt in der Familie. Die ältere Schwester spielt auch. Schulkollege Noah Zachowski, 17, hat es von der AG schon in den Ligasport geschafft und bei Borussia so manchen Sieg eingefahren. „Tischtennis ist bei uns Schultradition“, sagt Lehrer Raimund Pispers, der den Mixed Team Cup zusammen mit Kollegen anderer Schulen alljährlich organisiert.

Dass Trendsportarten wie Klettern oder auch das Internet dem Traditionssport Tischtennis zur Zeit ein bisschen den Rang ablaufen, nimmt er gelassen. Das Organisationsteam hat einfach die Zugangsvoraussetzungen ein wenig gelockert und schon ist die Hürde der magischen 100 wieder genommen, denn auch in diesem Jahr nehmen 102 Schulmannschaften teil. „Es könnten noch mehr werden, denn einige Schulen haben sich noch nicht entschieden“, sagt Marcel Thomas vom städtischen Fachbereich Schule und Sport. Dass doch noch die beachtliche Zahl zusammen gekommen ist, liegt daran, dass in diesem Jahr erstmals auch Schulen teilnehmen können, die nur eine Jungenmannschaft, nur eine Mädchenmannschaft oder nur ein Mixed-Team haben. „Die neuen Regeln lassen das Ganze neu aufleben“, so Thomas, und hofft dass das ein Schritt ist, wieder mehr Jugendliche an die Platte zu holen. Immerhin sind alle Schulformen vertreten – neben den drei großen Hauptschule, Realschule und Gymnasium auch die Berufsschule, eine Privat- und eine Förderschule.

Natürlich gilt es bei Mönchengladbachs ältestem und größtem Schulsportturnier, auch wieder etwas zu gewinnen. Und so kommt vom Sponsor Volksbank wieder der Hauptgewinn, eine Tischtennisplatte. Die können allerdings wie bisher, nur Schulen gewinnen, die nicht in der neuen geschrumpften Teamform antreten. Für alle gemeinsam gilt es, den Pokal nach Hause zu holen. Neben dem gibt es auch T-Shirts mit Team-Cup-Aufschrift und Schweißbänder zu gewinnen. Vor allem aber geht es um eins: „Wir wollen den Teamgeist fördern“, sagt Volksbank-Vorstand Frank Dierk Meurers.

(Report Anzeigenblatt)
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