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Dornieden: Prestigeträchtiges „Gold“ FAKTEN

Dornieden: Prestigeträchtiges „Gold“ FAKTEN
Strahlende Mienen bei der offiziellen Siegerehrung (von links): Richard Zangs (Projektentwickler), Peter Veiks (Geschäftsführer Dornieden), Michael Dornieden (Geschäftsführer Dornieden), Jana M. Mrowetz (Präsidentin FIABCI Deutschland), Beate Brune (Architektin Dornieden), Martin Dornieden (Geschäftsführer Dornieden), Prof. Johannes Kister (Architekturbüro kister scheithauer gross) und Landschaftsarchitekt Thorsten Zietz. FOTO: Rücker
Mönchengladbach. Der Mönchengladbacher Projektentwickler „Dornieden Generalbau GmbH“ hat mit seinem Wohngebäudeensemble COLÓN den bundesweit renommierten FIABCI Prix d’Excellence Germany-Wettbewerb gewonnen. Von Jan Finken

„Der FIABCI ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit und macht uns unendlich stolz. Mit dem Preis wurde bestätigt, dass wir in der Spitzenliga der Projektentwicklung für den Wohnungsbau nicht nur angekommen sind, sondern auch Maßstäbe setzen“, sagt Geschäftsführer Martin Dornieden, der die Auszeichnung bei einer Festgala in Berlin entgegennahm. Der Preis wird einmal im Jahr für herausragende Projektentwicklungen in Deutschland vergeben.

Der COLÓN ist Teil des neuen Wohnquartiers PARK LINNÉ in Köln-Braunsfeld. Dornieden entwickelt seit 2011 auf einem 5,3 Hektar großen Gelände der ehemaligen Sidolfabrik elegante Stadthäuser und -wohnungen. „Wohnflächenmaximierung auf Kosten von Außenräumen wurde hier bewusst vermieden. Die Schaffung eines neuen Quartiers mit parkähnlichen, öffentlichen Räumen und hoher Wohnqualität auf einer ehemaligen Industriebrache überzeugte ebenso wie die Gestaltung der Natur als integraler Bestandteil des Projektkonzeptes“, so die Urteilsbegründung.

Die zwölfköpfige Expertenjury bewertete die gelungene Umsetzung des Gesamtkonzeptes, bei denen sieben Kriterien als Bewertungsmaßstab zugrunde gelegt wurden: Konzept, Architektur, Nachhaltigkeit, Finanzen, Logistik, Markenentwicklung und urbane Integration. Das prämierte Wohngebäudeensemble wird nun als deutscher Beitrag für die FIABCI Prix d’Excellence International Awards 2016 eingereicht, die im Mai 2016 in Panama verliehen werden.

Für den Mönchengladbacher Projektentwickler bestand die besondere Herausforderung beim COLÓN darin, auf einer Industriebrache qualitativ hochwertigen Wohnraum zu schaffen, der in keiner Konkurrenzsituation zur gegenüberliegenden denkmalgeschützten Sidolfabrik steht. Geplant wurde das prämierte Wohngebäude vom Kölner Architekturbüro kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH. Die fünf einzeln ablesbaren Mehrfamilienhäuser des preisgekrönten Wohngebäudes bilden mit ihren markanten Eckgebäuden und einer rund 85 Jahre alten Platane genau am Schnittpunkt der Hauptachsen eine zeichenhafte Landmarke, die im Eingangsbereich des PARK LINNÉ auf das neue Wohnquartier neugierig macht.

Die prämierte Qualität des Projektentwicklers wird übrigens jetzt auch in Mönchengladbach sichtbar: Im Stadtteil Odenkirchen entsteht das Wohnquartier MONDO. Dornieden wird an der Sattlerstraße 16 Doppelhaushälften mit Wohnflächen bis zu 152 Quadratmeter errichten. Ein Grundstück steht für eine freie Bebauung zur Verfügung. Die Vermarktung für die ersten acht Häuser läuft bereits. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2016 vorgesehen. Eine außergewöhnliche Architektur soll auch in Mönchengladbach begeistern: Sandfarbene Verblendsteine wechseln sich mit hellen Putzflächen ab. Dank bodentiefer Fenster und großer Terrassentür sind die Innenräume lichtdurchflutet. Die fassadenbündige, große Gaube verwöhnt das Dachgeschoss mit viel Tageslicht. Die für Dornieden typischen flexiblen Grundrissvarianten und attraktiven Zusatzausstattungen wie der Einbau einer Sauna, Fußbodenheizung oder Kamin lassen Platz für individuelle Wohnwünsche. Die Grundstücksfläche beträgt 4.700 Quadratmeter.

(StadtSpiegel)