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Drei Räume, drei Künstler

Drei Räume, drei Künstler
Freuen sich auf die dritte Runde von „Kunst im Rathaus“: (v vorne) Künstlerin Ulla Grigat, Künstler Friedhelm Beilharz, Claudia Tronicke (Volontärin c/o-Künstlerförderung) und Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach. „Kunst im Rathaus“ geht in die dritte Runde. Auch in diesem Jahr hat Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zusammen mit dem Kulturbüro drei Künstler ausgewählt, die ihre Werke im Rathaus ausstellen dürfen. Von David Friederichs

Als Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners 2014 ins Rathaus einzog, war er von der Wandgestaltung nicht begeistert. „Ich habe da durchaus Optimierungspotenzial gesehen“, sagt Reiners mit einem Augenzwinkern. Ein kurzes Gespräch mit Kulturbüroleiter Dr. Thomas Hoeps - und schon war die Idee zu „Kunst im Rathaus“ geboren.

Nach 2015 und 2016 geht die Reihe nun bereits ins dritte Jahr. Schwierigkeiten Künstler zu finden, gab es natürlich nicht. Schließlich verfügt die Stadt nicht nur über eine äußerst vielfältige Künstlerszene sondern auch über die c/o-Künstlerförderung. „Wir haben uns dazu entschieden, drei Gründungsmitgliedern in diesem Jahr die Möglichkeit zu geben, ihre Werke hier im Rathaus auszustellen“, erläutert Claudia Tronicke, Volontärin der c/o-Künstlerförderung die Auswahl. Shamsudin Achmadow, Friedhelm Beilharz und Ulla Grigat haben Teile ihrer Werke nun in städtische Hände gegeben, in zwei Besprechungsräumen und im Büro des Oberbürgermeister hochpersönlich haben sie nun für ein Jahr ein neues Zuhause gefunden. „In Besprechungen sind die Kunstwerke immer wieder ein Thema, gerade bei auswärtigen Gästen“, weiß Reiners zu berichten, der selber ein ausgewiesener Kenner der lokalen Kunstszene ist. In seinem Büro hat er nun vier Malereien von Ulla Grigat einen Platz eingeräumt. Die 73-jährige ist eine Künstlerin, die gerne klare Linien hat und ihre Werke äußerst geometrisch gestaltet. In Besprechungsraum 35 zeigt Friedhelm Beilharz einige seiner Collagen, in denen er eigene Studienblätter mit gegenständlichen Landschafts- und Architekturmotiven sowie einer Vielzahl ehemaliger Ausstellungsplakate kombiniert. Zu guter Letzt zeigt Shamsudin Achmadow im großen Besprechungsraum 27 großflächige Landschaftsmotive - vom eher dunkel gehaltenen Schema eines Baumes, über einen Flusslauf bis hin zu einer Berglandschaft in den Pyrenäen.

Zu allen Bildern gibt es in den jeweiligen Räumen kurze Erklärtexte und Infos zu den Künstlern.

(Report Anzeigenblatt)
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