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Duin will dem NRW-Tourismus Flügel verleihen

Duin will dem NRW-Tourismus Flügel verleihen
NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin nutzte den Besuch in Mönchengladbach, um sich im Hugo Junkers Hangar einmal ins Cockpit der legendären „Tante Ju“ zu klemmen – bei einer Körpergröße von rund zwei Metern gar kein leichtes Unterfangen. Fotos (2): Baum
Mönchengladbach. Zum vierten Mal ist NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin auf Sommertour durch das Bundesland. Erste Station war für ihn in dieser Woche Mönchengladbach. Von Jan Finken

Es schien, als wollte sich der Minister – leger in beiger Stoffhose und Sommersakko gekleidet – gar nicht erst mit langatmigen Reden aufhalten. Immer wieder wanderte bei seiner kurzen Ansprache im Seminarraum des Hugo Junkers Hangar sein Blick zum „Star“ der Location, der „Tante Ju“, die im 2015 eigens erbauten Hangar ihre dauerhafte Bleibe gefunden hat. „Ich bin sehr gespannt, was Sie mir da gleich zeigen“, sagte Duin, der auf seiner NRW-Tour von seinem Sohn begleitet wird, in Richtung von Bürgermeister Michal Schroeren, der dem Wirtschaftsminister zusammen mit Dezernent Dr. Gregor Bonin die Grüße der Stadt überbrachte. Und so war der zwei Meter große Minister auch der erste, der sich in das enge Cockpit faltete, um sich die technischen Details erklären zu lassen.

Duins Abstecher nach Mönchengladbach war kein Zufall. Der Hugo Junkers Hangar ist eins der jüngsten attraktiven Ausflugsziele in NRW und trägt auch dazu bei, dass der Tourismus als Wirtschaftsfaktor in NRW immer größer werde, wie der Minister betonte. „Unser Land hat eine Menge Touristenattraktionen zu bieten, die Branche wächst kontinuierlich. Wir sind da auf einem ganz hervorragenden Weg!“ Das Freizeitverhalten der Bürger habe sich verändert und konzentriere sich nicht mehr nur auf zwei Wochen während der Sommerferien. Nachgefragt würden vielmehr reizvolle Ausflugsziele, und zwar über das ganze Jahr verteilt. „Dieser Entwicklung tragen wir auch bei unserem Masterplan Tourismus Rechnung, der nicht nur abgearbeitet, sondern auch weiterentwickelt wird“, unterstrich Garrelt Duin.

Inhaltlicher Kern des 2009 verabschiedeten „Masterplans Tourismus Nordrhein-Westfalen“ war und ist die konsequente Orientierung an die für das Reiseland Nordrhein-Westfalen identifizierten potenzialträchtigen Zielgruppen: Mit dieser Fokussierung sollte das Tourismusmarketing effizient gebündelt werden. Vergangenes Jahr wurde der Masterplan fortgeschrieben, weil der eingeschlagene Weg erste deutliche Erfolge zeigte: Der Tourismus in Nordrhein-Westfalen hat sich im Wettbewerb behauptet, er wächst stärker als im bundesweiten Durchschnitt. Neue Inhalte und neue Strukturen sollen die Schlagkraft im landesweiten Tourismusmarketing deutlich erhöhen – beispielsweise durch den Mönchengladbacher Hugo Junkers Hangar, der im ersten Jahr nach Eröffnung schon 63 000 Besucher zählte.

(Report Anzeigenblatt)