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Ein 60-Meter-Kunstwerk für die Vielfalt

Ein 60-Meter-Kunstwerk für die Vielfalt
Über 60 Meter zieht sich das Kunstwerk an der Stützmauer zwischen den beiden Schulhofebenen der Gesamtschule Espenstraße. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach. Anlässlich des Schulabschlusses überreichten die Klassen zehn der Städtischen Gesamtschule Espenstraße ein 60 Meter langes Kunstwerk mit dem Titel „Hand ind Hand für Vielfalt“. Von der Redaktion

Zusammen mit der Künstlerin Christiane Bethke haben sich die Schüler der zehnten Klassen der Gesamtschule Espenstraße ein besonderes Abschiedsgeschenk für ihre Schule ausgedacht. Auf einer Streck von 60 Metern wurde die Stützmauer zwischen den beiden Schulhofebenen bemalt. Im Rahmen des Projekts „Kultur und Schule erarbeitete die Künstlerin, die zur Zeit mit ihrer mobilen Kunstwerkstatt „ArtStation on Tour“ Station in der Schule macht, das Kunstwerk, das unter dem Motto „Hand in Hand für Vielfalt“ steht. „Mit dem Motto ’Vielfalt als Chance’ sind wir gestartet und haben in einer Schülerumfrage die 66 Länder identifiziert, aus denen die Schülerinnen und Schüler der Espe beziehungsweise deren Eltern kommen. Das war für alle der Auftakt für dieses wunderbare Projekt für Gemeinschaft und Verbundenheit“, sagt Bethke.

Für alle war schnell klar, dass sich haltende Hände und die Elemente der Landesflaggen der 66 Länder wie Sterne, Sonnen oder Farben die Motive für das Kunstwerk sein sollten. „Mit Gerd Schaeben, der unser Kunstprojekt neben Christiane Bethke begleitet hat und mit unserem Jahrgang seine Lehrerkarriere beendet, haben wir uns dann für die Stützmauer auf dem Schulhof als ideales Band für die Botschaft des Zusammenlebens von Schülern aus verschiedenen Ländern und Kulturen und unterschiedlichen Muttersprachen entschieden“, erklärt die Tamara aus der 10e.

Gelöst ist für die Künstler und die Stufe 10 inzwischen auch der Schutz vor Zerstörung des Kunstbandes mit der Botschaft vom friedlichen Zusammenleben an der Schule durch Graffitis. Mit einem speziellen Anstrich soll die Wand geschützt werden, der aber durch die Schüler nicht mehr finanziert werden kann. „Das werden wir sicher auch noch lösen, denn das Kunstband ist eine ideale Werbung für unsere Vorstellung von Schule und unser Schulprogramm“, ist Schulleiter Peter Blomert sicher und freut sich mit der Schülersprecherin Lisa Marie Manke über das Geschenk des Jahrgangs und die professionelle Arbeit des Schülerteams unter Leitung der Künstlerin.

(Report Anzeigenblatt)