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Ein Ball für alle Sinne

Ein Ball für alle Sinne
Sie präsentierten den „neuen“ Theaterball (v.l.): Theater-Marketingchef Philipp Peters, Ideengeber und Kooperationspartner Günter vom Dorp sowie Generalintendant Michael Grosse.
Rheydt. Der Theaterball am Theater Mönchengladbach erhält eine umfassende Frischzellenkur und soll alte wie neue Freunde des Theaters anlocken. Die Neuauflage geht am 10. Februar 2018 über die Bühne. Von Yvonne Simeonidis

Haben Sie Lust zur Musik von „Nightshift and the Cologne Voices“ im schwungvollen Walzerschritt durch den Konzertsaal zu wirbeln, zu den Klängen von „Glory Nights“ und DJ Alex K. das Marmorfoyer unsicher zu machen, um Mitternacht den beswingten Klängen von Tom Gaebel und seiner Bigband zu lauschen und sich von den Auftritten der verschiedenen Theaterensembles überraschen zu lassen? Und das Ganze bis in die frühen Morgenstunden im Theater Mönchengladbach?

Für den Gaumen locken vom „Fliegenden Buffett“ derweil etwa Pulled Salmon mit gelbem Rettich auf Paprikacrème, Palmblatt Rosmarinpolenta mit tomatisiertem Gemüsechutney oder Entenconfit mit Mandelcrème. Wer es lieber süß mag, kann sich an Pfirsisch Tiramisu mit Amaretto Biskuit, Crème von Cassis mit Nuss-Crumble oder an dunklem Schokoladen-Mousse mit Himbeerspiegel gütlich tun. Verantwortlich für diese Köstlichkeiten zeichnet die Delikatessenmanufaktur Achenbach, die Günter vom Dorp gewinnen konnte. Seinen Durst können die Gäste etwa an der Champagner- oder Cocktail-Bar stillen.

Je nach Anspruch kann man all dies mit dem Ballticket „Gold“ in der „All Inclusive“-Variante genießen, in leicht abgespeckter Version als Ballticket „Silber“ oder für die ganz flexiblen als Flanierticket. Für die Gold- und Silber-Gäste beginnt der Abend bereits um 18 Uhr mit einem lockeren Get Together, die Flaniergäste stoßen um 20 Uhr dazu.

Das neue Konzept des Theaterballs, der unter dem Motto „Eine Nacht im Rampenlicht“ stattfindet, wurde in enger Kooperation mit Günter vom Dorp erarbeitet. Für den „frischen Wind“ wollte Generalintendant Michael Grosse den „unvoreingenommen Blick von außen“ nutzen. Und, so Grosse weiter: „Der Kontakt zu Günter vom Dorp besteht schon lange. Nun hat er uns netterweise seine Erfahrung, Kontakte und sein Know-How für die Neuausrichtung des Theaterballs zur Verfügung gestellt.“

Der Neustart war nötig geworden, da, während in Krefeld die Nachfrage stieg und stieg, in Mönchengladbach die Nachfrage immer weiter sank. So war man bereits von zwei Bällen pro Jahr zu einem – abwechselnd in Krefeld und Mönchengladbach – übergegangen. Die Initialzündung brachte dies aber leider nicht. Die soll nun das neue Konzept bringen.

Vom Dorps Traum, langfristig, ist es mit dem neuen Theaterball das „gesellschaftliche, kulturelle und kulinarische Topereignis des Jahres“ in Mönchengladbach zu schaffen. Beim Theaterball am 10. Februar 2018 – übrigens: Karnevalssamstag – sollen, gemäß dem Motto des Abends, die Gäste im Rampenlicht stehen. Doch keine Angst: „Bei uns geht es ganz und gar nicht steif zu“, betont Günter vom Dorp, „Frack und langes Abendkleid muss keiner tragen.“ Jeder macht sich schick, wie er mag. Ob das nun schlichter Anzug, Cocktailkleid, Smoking, „Kleines Schwarzes“, Abendkleid oder Hosenanzug ist, ist dabei vollkommen egal. Welche Leistungen in welcher Ticketvariante inbegriffen sind und welche Highlights en Detail auf die Gäste der Ballnacht warten, kann man unter www.theaterball-mg.de nachlesen oder im Flyer, der ab sofort überall ausliegt.

(Report Anzeigenblatt)