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Ein Blick in die Zukunft

Mönchengladbach. Nicht nur sportlich läuft es derzeit bei Borussia Mönchengladbach sehr gut, auch finanziell. Ein Rekordumsatz im vergangenen Jahr brachte ein Plus nach Steuern von mehr als 12 Millionen Euro. Doch die Planungen gehen weiter. Bei der Mitgliederversammlung wurden erstmals Bilder des geplanten Neubaus vorgestellt. Von David Friederichs

Ein wenig futuristisch wirkt der sechsstöckige Komplex, der auf den Plänen des Düsseldorfer Architektenbüros Slapa Oberholz Pszczulny zu sehen ist. Zwischen Stadion und Fohlenplatz soll der langgezogene Kubus mit Glasfront entstehen. „Wir sind uns mit der Lindner Hotelgruppe grundsätzlich einig, ein Hotel im Borussia-Park zu errichten, derzeit laufen noch die konkreten Planungen“, erklärte Geschäftsführer Stephan Schippers am Montag auf der Mitgliederversammlung, zu der 1 500 Mitglieder gekommen waren.

132 Zimmer sollen hier entstehen, neben dem Hotel soll es im Erdgeschoss ein Museum sowie einen Fanshop geben. Zusätzlich soll Borussias Partner im Bereich Sportrehabilitation Medicoreha eine Etage beziehen und durch ein sportärztliches Zentrum ergänzt werden. „Wir hoffen noch vor Weihnachten die Baugenehmigung von der Stadt zu bekommen. Danach könnten wir in die Ausschreibung gehen“, sagt Schippers. Die Fertigstellung des gesamten Komplexes ist derzeit für frühestens Ende 2017 geplant. Neben diesem Blick in die Zukunft gab es bei der Mitgliederversammlung noch viele weitere positive Nachrichten zu vermelden. Mit 130 Millionen verzeichnete der VfL einen Rekordumsatz im Jahr 2014. „Den Umsatz haben wir in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt“, so ein zufriedener Geschäftsführer. Nach Steuern bleibt somit ein Plus von über 12 Millionen Euro. Außerdem liegt die Eigenkapitalquote des Vereins bei mittlerweile 30 Prozent. „Wir sind also sehr gesund“, betonte Schippers abschließend.

(StadtSpiegel)