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Ein Lächeln gegen den Lärm

Ein Lächeln gegen den Lärm
Zwei neue Dialog-Displays zeigen den Autofahrern in Mönchengladbach ein Lächeln, wenn sie nicht zu schnell unterwegs sind. FOTO: Stadt Mönchengladbach
Mönchengladbach. Auf zwei neuen Dialog-Displays gibt es je nach Tempo unterschiedliche Smileys: genau richtig und er lächelt, zu schnell und er schaut traurig. Von der Redaktion

Mit einem Augenzwinkern setzt die Stadt dabei auf mehr Akzeptanz für Temporeduzierungen aus Lärmschutzgründen. Wer sich an die Höchstgeschwindigkeit hält, der wird in Zukunft auf der Hittastraße und auf der Theodor-Heuss Straße mit einem Lächeln begrüßt.

Zwei neue Dialog-Displays zeigen dort die Geschwindigkeit an und begleiten dies jeweils mit einem Smiley. Ist der Fahrer mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit unterwegs zeigt das Display einen grünen lächelnden Smiley an, ist er zu schnell, dann ist es ein roter trauriger Smiley.

Der Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin, Dezernent für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt, bringt den Nutzen dieser Displays auf den Punkt: „Durch den Einsatz von Dialog-Displays wird eine bessere Akzeptanz der aus Lärmschutzgründen erforderlichen Geschwindigkeitsbeschränkungen über die Motivation des Autofahrers erreicht und der Lärmpegel gesenkt.“ Die Dialog-Smileys werden über Solarenergie versorgt und sollen insbesondere an Straßen zum Einsatz kommen, die im Rahmen der 1. Stufe der Lärmaktionsplanung in Mönchengladbach als Lärmachsen identifiziert wurden. An diesen Standorten gibt es eine hohe Anzahl von Anwohnern, die von gesundheitsgefährdenden Lärmpegeln betroffen sind.

Die Displays sollen dabei helfen, die Situation der Anwohner weiter zu verbessern. Hittastraße und Theodor-Heuss-Straße sind dabei erste Standorte, wo Kraftfahrer auf freundliche Weise an die dort aus Lärmschutzgründen geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen erinnert werden. Generell können die Dialog-Displays flexibel auch an anderen Standorten angebracht werden. So werden die Smileys in Zukunft auch an anderen Achsen zu finden sein.

(Report Anzeigenblatt)