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Eine eingeschworene Gemeinschaft

Eine eingeschworene Gemeinschaft
Der Ehrenzug „Dat send se“ (von links): Reiner Vobis, Josef Hassels, Hans Wilhelm Lenders, Rolf Schniedenharn, Heinz Brendel, Uwe Hild und Ralf Eschenbruch. FOTO: Heimatverein Lüttenglehn
Lüttenglehn. Auch ohne Hahnenkönig weiß der Lüttenglehner Heimatverein zu feiern. Der Ehrenzug „Dat send se“ unter Leitung von Heinz Brendel wird während des Rochusfestes vom 12. bis 14. August an der Spitze der Feierlichkeiten stehen. Von der Redaktion

Der Heimatzug „Dat send se“ wurde am 29. Februar 1980 gegründet. Gründungsmitglieder sind Heinz Brendel, Reiner Vobis und Reiner Peuten. Zum Rochusfest 1980 brachte der Zug vier weitere Mitglieder auf die Straßen Lüttenglehns: Fritz Ohligs, Harald Steinbach, Willi Heinz und Peter Hamacher.

In den folgenden Jahren wechselten die Mitglieder: Die einen verließen den Zug und andere kamen neu hinzu; Heinz Willi Girmes, Heinz Kamper, Ralf Eschenbruch, Helmut Heinrich, Heinz Josef Schmitz, Josef Hassels, Klaus Kamper, Andreas Lohmann, Hans Wilhelm Lenders, Dieter Schröder, Bernd Lenzen, Jürgen Bell, Uwe Hild und Rolf Schniedenharn. Heute sind noch aktiv: Heinz Brendel, Reiner Vobis, Ralf Eschenbruch, Josef Hassels, Hans Wilhelm Lenders, Uwe Hild und Rolf Schniedenharn. In 36 Jahren „Dat send se“ wurde Heinz Kamper zweimal, Heinz Brendel und Hans Wilhelm Lenders je einmal Hahnenkönig in Lüttenglehn, zusätzlich wurde der Zug Königszug bei den Hahnenkönigen Aloys Lohmann und Uwe Neumann.

Der Zug beteiligte sich an vielen Aktivitäten des Heimatvereins Lüttenglehn e.V., manchmal war der komplette Zug beteiligt aber auch nur einzelne Mitglieder, bedingt durch das Berufsleben. Dreimal wurde Mitgliedern des Zuges die Johann Schillberg Gedächtnismedaille verliehen, Heinz Brendel, Heinz Kamper und Josef Hassels.

Ab und zu, wenn die Zugkasse es erlaubte, wurden Ausflüge organisiert, zum Beispiel Berlin, München (Oktoberfest), Hamburg (mit Reeperbahn), Paris aber auch in Orte im Sauerland, der Eifel oder an der Mosel.

Das gemütliche Beisammensein und das friedliche Miteinander war und ist den Zugmitgliedern immer wichtig. Jeden zweiten Freitag im Monat treffen sich die Zugmitglieder in der Gaststätte „Zu den zwei Linden“ in Lüttenglehn, aber auch nach Absprache in anderen Gaststätten, zum Beispiel in Glehn, um den auswärtigen Glehner Zugmitgliedern Genüge zu tun. Gäste sind dabei gerne gesehen, Örtlichkeit kann immer bei den einzelnen Zugmitgliedern erfragt werden.

Die eingeschworene Gemeinschaft des Heimatzug „Dat send se“ wünscht allen Heimatfreunden, allen Lüttenglehnern mit ihren Gästen ein sonniges, fröhliches und schönes Rochusfest 2016.

(StadtSpiegel)