| 15.12 Uhr

Eingangsportal zum Gründerzeitviertel

Mönchengladbach (pmg/sp). Ein neuer Gebäudekomplex schließt Lücke an der Steinmetzstraße. Damit kommt es zur lange ersehnten Stadtreparatur auf dem Brachgelände hinter Haus Westland. Von der Redaktion

Die über viele Jahre brach liegende Fläche an der Steinmetzstraße zwischen Sittardstraße und Eickener Straße hinter Haus Westland soll einem architektonisch ansprechenden Gebäudekomplex weichen, der zugleich als neues Portal zum Gründerzeitviertel dienen wird. Die Stadt präsentierte im Planungs- und Bauausschuss erstmals die überarbeiteten Architekturentwürfe. „Mit diesem Konzept betreiben wir erfolgreich Stadtreparatur. Durch intensive Zusammenarbeit mit dem Investor und dem Büro Dr. Schrammen konnte eine hohe Architekturqualität geschaffen werden, die den Gestaltungsansprüchen der wachsenden Stadt entspricht. Dies ist ein gelungenes Beispiel für Wachstum in Qualität in Mönchengladbach“, formulierte Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt im Fachausschuss.

Der geplante Gebäudekomplex in direkter Nähe zum Hauptbahnhof und zur Haupteinkaufsmeile Hindenburgstraße nimmt als klassische Blockschließung Bezug auf das angrenzende Gründerzeitviertel und weist zugleich eine moderne wie vielfältige Architektursprache auf. Insgesamt handelt es sich um drei Baufelder, wobei auf dem ersten zwischen Sittardstraße und Schillerstraße im Erdgeschoss Einzelhandel, darüber ein Parkgeschoss und darüber Wohnungen vorgesehen sind. Im mittleren Baufeld sind in einem kubusartigen Baukörper im Erdgeschoss kleinere Einzelhandels-, Büro- und Atelierflächen geplant, darüber Wohnungen. Ebenso das benachbarte Baufeld. Mit Blick auf das Gründerzeitviertel, das sich zu einem beliebten innerstädtischen Wohnquartier entwickelt hat, sollen die Flächen in den Obergeschossen vor allem für Wohnzwecke genutzt werden.

Die mit der Verwaltung abgestimmten Entwürfe sollen in einen städtebaulichen Vertrag einfließen. Darin soll auch die Verkaufsfläche für den Einzelhandel auf 1 200 Quadratmeter beschränkt werden. Eine Sortimentsliste, die sich nicht negativ auf den Einzelhandel im Zentrum auswirken soll, wird noch erstellt. Ebenso ist im Verfahren vom 26. September bis 25. Oktober die Offenlage mit Bürgerbeteiligung vorgesehen. Der Planungs- und Bauausschuss stimmte den Entwürfen mit breiter Mehrheit zu.

(Report Anzeigenblatt)