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Einwohnerzahl gestiegen

Mönchengladbach. Im Jahr 2014 hat sich die Einwohnerzahl Mönchengladbachs von 261 611 Personen um 1 510 Personen auf 263 121 Personen erhöht. Damit verläuft die Bevölkerungsentwicklung weiter positiver als erwartet. Hauptursache ist die Zuwanderung aus dem Ausland. In der Zeitspanne zwischen den Jahren 2005 und 2011 verfestigte sich die Tendenz zu sinkenden Einwohnerzahlen. Die Bevölkerung verringerte sich während dieses Zeitraumes von 266 341 (2005) um 5 314 Personen auf 261 027 Einwohner (2011). Ab dem Jahr 2012 verzeichnet die Meldestatistik der Stadt Mönchengladbach wieder steigende Zahlen. Von der Redaktion

Dabei verändert sich aber auch die Zusammensetzung der ausländischen Bevölkerung. Die Osterweiterung der EU hat dazu geführt, dass die Anzahl der Ausländer aus den Staaten Ost- und Südosteuropas zugenommen hat, während die Anzahl der Einwohner aus den ehemaligen Anwerbestaaten zurückgegangen ist oder stagnierte. Die Anzahl der Personen mit türkischer Staatsangehörigkeit verringerte sich beispielsweise von 8 271 Personen im Jahr 2005 um rund 16 Prozent auf 6 980 Personen im Jahr 2014. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die Anzahl der Personen mit polnischer Staatsangehörigkeit von 1 342 (2005) auf 3 345 Personen (2014). Als mögliche Auswirkung der „Euro-Krise“ war jedoch ab den letzten Monaten des Jahres 2012 eine verstärkte Zuwanderung von griechischen und spanischen EU-Bürgern festzustellen. Im Jahr 2014 nahmen der Zuzüge aus den Konfliktgebieten des nahen Ostens zu.

(Report Anzeigenblatt)