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Volksverein ist energetisch auf dem neuesten Stand angekommen
Energie sparen mit Köpfchen

Volksverein ist energetisch auf dem neuesten Stand angekommen: Energie sparen mit Köpfchen
Hermann-Josef Kronen, Burkhard Wingerath, Hartmut Lilge und Peter Schmitz inspizieren das neue Blockkraftheizwerk, das beim Volksverein von nun an einen großen Teil der Strom- und Wärmeversorgung übernehmen wird. FOTO: Baum
Mönchengladbach (ysl). Mit Unterstützung der Stadtsparkasse ist der Volksverein in die Riege der Energieproduzenten aufgestiegen. Ein Blockkraftheizwerk sorgt nun für Wärme und Strom in den Gebäuden an der Geistenbecker Straße. Von Yvonne Simeonidis

„Unsere Heizungsanlagen waren in die Jahre gekommen“, erklärt Hermann-Josef Kronen, Geschäftsführer des Volksvereins, „20 Jahre um genau zu sein.“ Als der Verein dann das benachbarte Grundstück ankaufte und darauf ein weiteres Betriebsgebäude errichtete, war der Punkt gekommen, die Anlage general zu überholen. Geplant hat dies Energieberater Peter Schmitz aus Korschenbroich gemeinsam mit Heizungsbauer Hartmut Lilge. „Zu Beginn haben wir das Gebäude energetisch erfasst und festgestellt, dass durch den hohen Energiebedarf ein Blockkraftheizwerk am sinnvollsten ist.“

Durch das neue Gebäude wurde der Nutzungsgrad des Heizwerks gar noch gesteigert. Ein großer Energiespeicher, der zehn Kubikmeter fasst, wurde ebenfalls eingebaut. Das neue Gebäude wurde mit einer besonders guten Wärmedämmung ausgestattet, neue Leitungen zu den Kesselhäusern gelegt und im bestehenden Gebäude bekamen alle Heizkörper neue Ventile, um einen besonders guten Wärmeabgleich zu schaffen.

Das Blockkraftheizwerk hat eine elektrische Leistung von maximal 20 Kilowatt pro Stunde und eine thermische Leistung von maximal 43 Kilowatt pro Stunde. Dies und die Tatsache, dass die erzeugte Wärme intelligent genutzt wird, sorgt für eine Energieeinsparung von über 40 Prozent. Insgesamt hat die energetische Sanierung der beiden Gebäude inklusive Blockheizkraftwerk 130.000 Euro gekostet. Die Investition wird sich in etwa sieben bis acht Jahren amortisiert haben. Finanziell unterstützt wurde der Volksverein bei diesem Unterfangen von der Stadtsparkasse Mönchengladbach, die dem Verein 10.000 Euro aus dem PS-Zweckertrag zur Verfügung stellte. Burkhard Wingerath, Leiter der Stadtsparkassen-Filiale Alter Markt: „Ich habe vor zwei Jahren das Staffelholz in der Filiale und auch den Kontakt zum Volksverein übernommen und bin sehr froh über die langjährige und nachhaltige Zusammenarbeit.“ Hermann-Josef Kronen fügt hinzu: „Ich kann mich in den letzten 20 Jahren an kein Jahr erinnern, wo uns die Sparkasse nicht unterstützt hätte. Wir sind sehr froh, sie als Partner zu haben.“

(Report Anzeigenblatt)