| 13.02 Uhr

Europaweite Ausschreibung

Europaweite Ausschreibung
Der Leitgedanke für die weitere Entwicklung wurde im Rahmenplanverfahren 2015  /  16 durch das Planungsbüro Machleidt  /  Sinai definiert. FOTO: Machleidt GmbH
Mönchengladbach. Die Ausschreibung für die City Ost ist europaweit auf dem Markt. Der Zuschlag für das zentrumsnahe Entwicklungsgebiet soll im nächsten Jahr erteilt werden. Von der Redaktion

„Wir erhoffen uns von der europaweiten Ausschreibung für die City Ost qualitativ hervorragende Ergebnisse, die unsere Stadt an dieser exponierten Stelle als einer der wichtigsten Schwerpunkte in der Stadtentwicklungsstrategie ,mg+ Wachsende Stadt’ nachhaltig mit neuen Akzenten prägen werden“, so Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt, zum Start des Vergabeverfahrens. Seit kurzem ist die Stadt zur zukünftigen Entwicklung des insgesamt 14 Hektar großen Areals über die Entwicklungsgesellschaft (EWMG) mit der ersten Stufe des Vergabeverfahrens in einem EU-Vergabeportal an den Markt gegangen. Innerhalb einer gesetzlichen Frist von 30 Tagen können sich interessierte Investoren am Wettbewerbsverfahren beteiligen. Anschließend erfolgt in einer zweiten Stufe das sogenannte Verhandlungsverfahren. Der Zuschlag an den Investor, der später auch das Bebauungsplanverfahren durchführt, soll im Laufe des nächsten Jahres erfolgen.

Kern des zu entwickelnden Areals ist das rund 7,5 Hektar große Grundstück des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes, das die Stadt im Jahr 2014 von der Aurelis erworben hat. Der Leitgedanke für die weitere Entwicklung wurde im Rahmenplanverfahren 2015 / 16 durch das Planungsbüro Machleidt / Sinai definiert: So soll ein zentral gelegener See geschaffen werden, in dessen Umfeld attraktive Räume für Wohnen, Arbeiten und Freizeit entstehen. Angestrebt wird ein Nutzungsmix aus Wohnen und Dienstleistung sowie einem gastronomischen Angebot etwa am Seeufer an. „Denkbar ist auch, den See selbst durch Sportaktivitäten oder andere Angebote erlebbar zu machen“, so Dr. Gregor Bonin weiter. Neben den Projektentwicklungen für den Hochbau sollen auch Ideen und Umsetzung von See und Infrastruktur sowie Grünflächen aus der Feder des Investors kommen, der den Zuschlag am Ende des Vergabeverfahrens erhält.

(Report Anzeigenblatt)