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Fürs Münster in den Sattel

Fürs Münster in den Sattel
Dr. Bodo Assert, Franz D. Meurers, Johann Konder und Günter Dauven (v.l.) stehen in den Startlöchern für die 16. Auflage von „Radeln fürs Münster“. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach. Eine bessere Jahreszeit für eine ausgedehnte Radtour als den Frühling gibt es eigentlich nicht. Und wenn man dann noch für einen guten Zweck in die Pedale tritt, kann es nicht mehr besser werden. Gelegenheit dazu hat man am nächsten Sonntag, 3. Mai, beim „16. Radeln fürs Münster“. Von Yvonne Simeonidis

In aller Herrgottsfrühe werden sich hunderte Radfahrer an der bischöflichen Marienschule versammeln, um von dort aus zu Touren in die Eifel – Radmarathon – und in die weitere Umgebung von Mönchengladbach – Radtouren und Volksradfahren – zu starten. Strecken von 30 bis 230 Kilometer stehen zur Auswahl – es ist also für jeden etwas dabei.

Aber egal ob man nun ab 8 Uhr zum Volksradfahren startet oder um 6.30 Uhr zum 230 Kilometer-Marathon durch die Eifel, bei dem 1 800 Höhenmeter überwunden werden müssen – alle Teilnehmer unterstützen mit Startgeld und Verzehr das Gladbacher Münster.

Johann Konder, stellvertretender Schulleiter der Bischöflichen Marienschule, ist einer der Initiatioren und Organisatoren von „Radeln fürs Münster“. „Ende der 90er Jahre begann gerade die Renovierung des Münsters“, erinnert sich Konder, „ich kannte Günter Dauven schon eine Weile durch diverse Radtouren deutschlandweit und da kamen wir gemeinsam mit der Volksbank auf die Idee, diese Veranstaltung zu Gunsten des Münsterbauvereins ins Leben zu rufen.“

Da sich die bischöfliche Marienschule in direkter Nachbarschaft zum Münster befindet, bot es sich an, sie zum Start- und Zielpunkt zu machen. Die Strecken haben sich in den vergangenen Jahren kaum geändert. „Das möchten die Fahrer auch so“, erklärt Mitorganisator und zweiter Vorsitzender des Radsportbezirks Mönchengladbach, Günter Dauven, „viele haben den Ehrgeiz, ihre Zeit aus dem vergangenen Jahr zu verbessern.“

Nachdem die erste Phase der Münsterrenovierung abgeschlossen ist, wendet sich der Münsterbauverein nun dem nächsten Teil seines Masterplans zu. Auf der Agenda des Münsterbauvereins steht nun die Renovierung des Münsterhofes. „Geplant ist, den Platz nach drei Seiten zu öffnen und den in Vergessenheit geratenen Brunnen freizulegen“, erklärt Dr. Bodo Assert, Vorstandsmitglied des Münsterbauvereins. Noch ist der Verein in der Planungsphase. Ein Aachener Architekturbüro ist beauftragt, ein Konzept zu entwickeln.

Franz D. Meurers, Vorstand Volksbank Mönchengladbach eG, betonte, „das ’Radeln fürs Münster’ ist eine Tradition, der wir gerne verpflichtet sind. Wir hoffen auf gutes Wetter, damit möglichst viele Menschen mitmachen.“ Die Volksbank ist bei „Radeln fürs Münster“ für die Verpflegung der Teilnehmer zuständig. Pokale gibt es selbstverständlich auch. „Aber nicht für den schnellsten Fahrer“, macht Günter Dauven klar, „Pokale gibt es für die Vereine, die die meisten Radler ins Ziel bringen – egal auf welcher Streckenlänge.“ Neben den Pokalen können auch Wertungspunkte des Bundes Deutscher Radfahrer errungen werden – maximal fünf.

(Report Anzeigenblatt)
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