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Fachbereichsleiterin verabschiedet

Fachbereichsleiterin verabschiedet
Nach 14 Jahren geht die Leiterin des Fachbereich Umweltschutz und Entsorgung, Anette Kerkes-Grade in den Ruhestand.
Mönchengladbach (pmg/sp). 14 Jahre leitete Annette Kerkes-Grade den Bereich Umweltschutz und Entsorgung der Stadt. Jetzt ist sie in Ruhestand gegangen. Von der Redaktion

Nach 14 Jahren als Leiterin des Fachbereiches Umweltschutz und Entsorgung, der im Februar in Fachbereich Umwelt umbenannt wurde, ist die leitende Stadtbaudirektorin Annette Kerkes-Grade in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Nach dem Studium der Landespflege in Hannover war sie bundesweit tätig unter anderem in den Kreisen Ammerland und Wesel sowie in den Städten Mannheim und Aachen. Sie engagierte sich in verschiedenen Gremien, so etwa „Frauen in der Stadtplanung“ beim deutschen Städtetag und bei der Gartenamtsleiterkonferenz GALK.

Mit rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bearbeitete sie ein breites Aufgabengebiet, das vom Umweltschutz über Wasser und Abwasser, Landschaft und Braunkohle bis Abfall und Stadtreinigung, Immissionen und Altlasten reichte. Als herausragend bezeichnet sie rückblickend die Renaturierung des Bungtbaches: „Das ökologisch wertvolle Projekt ist dank einer hervorragenden Bürgerbeteiligung und Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden sehr gut gelungen“, so Annette Kerkes-Grade. „Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit dem Niersverband beim Masterplan Niersgebiet, der eine deutliche Verbesserung der Wasserqualität und Erhaltung der Tierwelt zum Ziel hat“, ergänzt sie.

Als besonders herausragend sieht sie den Zusammenschluss der Tagebaurandgemeinden zum Informellen Planungsverband. „Die von den Auswirkungen der Braunkohle betroffenen Kommunen nutzen auf besondere Weise ihre Chance, Perspektiven für die Zukunft zu schmieden. Dazu zähle ich auch den Dorfentwicklungsplan Wanlo, der eine Art Masterplan für den Klimaschutz ist“, unterstreicht die Diplom-Ingenieurin, die stets dafür warb, dass Umweltbelange generell frühzeitig in der Planung von Bauvorhaben berücksichtigt werden.

(Report Anzeigenblatt)