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Fahren für den guten Zweck

Fahren für den guten Zweck
Die Kart-Fahrer im Rheydter Club für Motorsport setzen sich gerne für den guten Zweck ein. FOTO: RCM
Rheydt (sg). Kart fahren für den guten Zweck – geht das? Ja! Der Rheydter Club für Motorsport (RCM) macht es vor. Von Sandra Geller

Jüngstes Beispiel ist der Charity-Kart-Cup in Eupen, bei dem der RCM mit zwei Dreierteams (von insgesamt 31 Teams) an den Start ging. „Sogar Podestplätze konnten wir herausfahren“, berichtet Ralf Vergosen stolz. Er fungiert als Ansprechpartner für die Sparte „Kart“ im Verein. Der Charity-Cup, organisiert vom Round Table Aachen, brachte über 3 000 Euro ein, die an die Akisia-Stiftung („Auch Kinder sind Angehörige“) zur Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern gespendet wurden.

Nächstes Projekt des RCM ist der RTL-Spendenmarathon für Kinder in Not, bei dem die Kart-Fahrer im Sommer in Essen ihre Runden drehen wollen. „Wir hoffen das klappt, das Startgeld beträgt immerhin 1 250 Euro“, berichtet Ralf Vergosen.

Bis zu 60 bis 70 km/h schnell können die Karts werden. Da muss man schon seine volle Aufmerksamkeit auf die Strecke richten, zumal es starke und schwache Fahrer im Feld gibt und jede Veranstaltung ihr eigenes Reglement hat.

Seit 1977 veranstaltet der Club jährlich das RCM-DMV-Grenzlandrennen, einen Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Rund 30 bis 40 Clubmitglieder sind vor Ort als Helfer im Einsatz; eine wichtige finanzielle Unterstützung für die Vereinsarbeit.

Am 7. Oktober steht das RCM Grenzland Klassik auf dem Programm. Bein Anmeldung bis zum 15. Juli kostet das Startgeld 85 Euro je Automobil (Fahrer/Beifahrer). Danach wird es teurer. Anmeldung unter www.rcm-klassik.de. Neu geschaffen wurde übrigens die Klasse E für Fahrzeuge mit Elektro- oder Hybridantrieb.

Mehr Info zum Verein unter www.rcm.de oder einfach am ersten Dienstag im Monat um 20 Uhr zum Clubabend ins Hotel Landhaus Heinen, Genhülsen 112, kommen.

(Report Anzeigenblatt)