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Feiern mit „Tante Ju“

Feiern mit „Tante Ju“
Geschäftsführer David Bongartz (dritter von links) und seine Mitstreiter fiebern der Eröffnung des Hugo Junkers Hangar (Hintergrund rechts) am 21. Juni entgegen. FOTO: Hans-Peter Reichartz
M’gladbach. Im April 2014 war erster Spatenstich für den Hugo Junkers Hangar, am Sonntag, 21. Juni, erfolgt die offizielle Eröffnung der Halle, die in Zukunft die neue Heimat einer der letzten flugfähigen Ju 52 und Event-Location zugleich sein wird. Von Jan Finken

Noch wird auf dem 4 000 Quadratmeter großen Grundstück fleißig gewerkelt, doch die Verantwortlichen sind natürlich optimistisch, dass alles zum "Tag der offenen Tür" am 21. Juni (10 bis 18 Uhr) fertig sein wird. David Bongartz, Geschäftsführer der eigens gegründeten Event-Hangar Mönchengladbach GmbH, erinnerte gestern noch einmal an die Geburtsstunde der Idee: "Im Dezember 2009 kam der Gedanke, der 'Tante Ju' eine neue Heimat zu geben, erstmals auf den Tisch." Bis 1990 war sie auf der Besucherterrasse des Flughafen Düsseldorf ausgestellt, anschließend sollte sie zuerst dem Technischen Museum in Berlin vermacht, dann in Köln oder auf dem Rheydter Marktplatz ausgestellt werden. "Quasi in letzter Minute kam die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach mit der Hangar-Idee auf uns zu", lächelt Karl Gottwald vom "Verein der Freunde historischer Luftfahrzeuge", in dessen Obhut sich die Ju 52 befindet. "Etwas Besseres hätte uns natürlich nicht passieren können." Der Hugo Junkers Hangar soll ein neuer touristischer Anziehungspunkt in Mönchengladbach werden, entsprechend rührte die WFMG in den letzten Wochen und Monaten die Werbetrommel für die Location. Bongartz berichtet von großem Interesse im In- und Ausland, und auch Thorsten Neumann, der mit seiner Event- & Catering-Firma "noi!" als Betreiber agiert, freut sich über eine positive Buchungssituation. Drei Seminarräume (50 bis 110 Quadratmeter) können gebucht werden, der Hangar selbst bietet Gesellschaften bis zu 1 200 Personen Platz. Der Clou: Die "Tante Ju" kann bei Bedarf aus der Halle gerollt und vor ihr geparkt werden.

(StadtSpiegel)
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