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Marek Lieberberg sieht den Markt für 2015 als überhitzt an
Festival erst im Sommer 2016

Mönchengladbach. Der Konzertveranstalter Marek Lieberberg hat gegenüber der Entwicklungsgesellschaft der Stadt (EWMG) signalisiert, ein neues Musikfestival auf dem Gelände des JHQ für Sommer 2016 und nicht bereits in 2015 zu planen. Dabei erwartet der Konzertveranstalter Besucherzahlen zwischen 35.000 und 45.000 mit entsprechendem Steigerungspotenzial in den darauf folgenden Jahren. Von der Redaktion

„Da der Festivalmarkt in 2015 überhitzt ist, wäre es nicht zielführend, ein weiteres Festival zu etablieren“, betont Marek Lieberberg. Als Kenner der Musikfestivalszene erwartet er eine Konsolidierung des Festivalmarktes in 2016 und hält daher diesen Zeitpunkt für ideal, um das Festival in Mönchengladbach als Marke aufzubauen. Daher möchte Lieberberg, der an einer langfristigen mietvertraglichen Partnerschaft interessiert ist, die für die Planung des neuen Festivals aufgenommenen Verhandlungen mit der Stadt zum Abschluss eines Mietvertrages für 2016 fortführen. Damit erhalten die Beteiligten Zeit, die dafür notwendigen Prüfungen und Genehmigungsfragen intensiv zu erörtern. Dies betrifft sowohl die Frage der im JHQ durch den Konzertveranstalter für das Festival zu nutzenden Flächen, als auch sämtliche bau- und ordnungsrechtlichen Fragestellungen einer solchen Großveranstaltung.

Zentraler Bestandteil der weiteren Verhandlungen werden dabei die Rahmenbedingungen sein, die es sowohl der Stadt als auch Lieberberg ermöglichen, das Festival im JHQ kostendeckend zu veranstalten. Lieberberg betont, dass er großes Interesse an der Etablierung eines neuen Festivalkonzeptes in Mönchengladbach hat. Auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners sieht die Durchführung eines solchen Festivals als Chance für die Stadt: „Ein solches Festival als weitere Marke in der lebendigen Musiklandschaft unserer Stadt wäre sicherlich gut. Es muss aber mit den anderen Angeboten abgestimmt sein, und es muss sich für beide Seiten rechnen. Die Stadt steht wie in der Vergangenheit dem Konzertveranstalter als interessierter Verhandlungspartner zur Seite“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

(Report Anzeigenblatt)
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