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Festival hat Internationalität

Festival hat Internationalität
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Organisatorin Susanne Geer, Jens Spanjer, Vorstand des Schlosses Dyck, Anette Maiburg, Künstlerische Leitung, Jüchener Bürgermeister Harald Zillikens mit Sponsor Andreas Reichstein vom Bankhaus Metzler (v. l.). FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach/Jüchen (sk). Musikgenuss auf höchstem Niveau von Klassik bis Jazz bietet das 12. Niederrhein Musikfestival in der Zeit vom 21. August bis zum 13. November. Von Simone Krakau

Man nehme klassische Musik auf höchstem Niveau und verschiedene kulturhistorische Orte – heraus kommt das 12. Niederrhein Musikfestival. In der Zeit vom 21. August bis zum 30. November präsentieren Musiker an fünf Abenden hochkarätigen Musikgenuss: Tanz und Musik, Schauspiel und Klassik, Jazz und Improvisation gehen völlig natürlich ineinander über.

Den Auftakt im Innenhof des Schloss Dycks machen am 21. August Anette Maiburg, Flötistin und künstlerische Leiterin des Festivals, das Signum Quartett, Vibraphonist Mathias Haus, Kontrabassist André Nendza und Jazz-Sängerin Esther Berlansky mit swingenden Klassikern.

In der Barockkirche Wickrathberg heißt es dann am 3. September: „Bühne frei für virtuose Opernbearbeitungen“ mit Florian Noack am Klavier im Dialog mit außergewöhnlichen Solisten.

Mit prickelnden Rhythmen und tiefgründigen Texten geht es mit Rosani Reis am 18. September auf Schloss Dyck weiter.

Eine ganz andere Atmosphäre bietet die futuristische Halle in der Langen Foundation in Neuss. Am 23. September verbinden WDR Harfenist Andreas Mildner, Anette Maiburg und der Tänzer Paul Calderone hier Solotanz, Harfe und Flöte.

Das Festivalprogramm mit „Erlkönigs Verwandlung“, einem faszinierenden Liederabend mit Schauspieler und Chansonnier Dominique Horwitz, der am 13. November gemeinsam mit einem Solisten Ensemble im Schumann-Saal in Düsseldorf auftritt, abgerundet. „Es ist toll, dass wir erneut Kunst verschiedener Kulturen an den Niederrhein bringen können“, betont Festivalorganisatorin Susanne Geer. „Dieses Festival hat Internationalität.“

Wie bereits in den Jahren zuvor durften sich die Organisatorinnen des Festivals auch über großzügige Sponsoren freuen. „Wir sind immer auf die Unterstützung angewiesen und müssen jedes Jahr dafür kämpfen, dass wir weiterhin ein Forum für Künstler sein können“, betont Maiburg. „Deshalb sind wir auch in diesem Jahr wieder sehr dankbar für das Engagement.“

Mit einer Mitgliedschaft im Verein „Freunde des Niederrhein Musikfestival e. V.“ kann man das Festival mit einem jährlichen Beitrag von 30 Euro langfristig sichern.

(Report Anzeigenblatt)