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Festnahmen in Berlin und Krefeld

Mönchengladbach. Festnahmen in Berlin und Krefeld: Der Schütze vom Reststrauch Anfang Oktober ist gefasst und die Tatwaffe ist gefunden. Von der Redaktion

Nach den Schüssen auf ein Wohnhaus auf der Straße Reststrauch in den frühen Morgenstunden des 2. Oktober hatte die Kriminalpolizei eine Mordkommission zur Aufklärung der Tat eingerichtet. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach hatte den Vorfall als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft.

Der MK „Restrauch“ lagen schnell Hinweise aus dem Umfeld der betroffenen Familie vor. Ermittlungen führten dann zu einem 28-ährigen aus Mönchengladbach. Der Kommission gelang es im weiteren Zuge der Ermittlungen, den Tatverdacht gegen den polizeilich bestens bekannten Mann zu erhärten.

Er hatte sich aber offensichtlich abgesetzt und war untergetaucht.

Jetzt gelang es den Ermittlern den Aufenthaltsort des Beschuldigten festzustellen. Am Donnerstagmorgen konnten ihn Spezialeinsatzkräfte der Berliner Polizei in der Hauptstadt widerstandslos festnehmen.

Zeitgleich wurde in Krefeld ein 53-jähriger festgenommen, der offensichtlich nach der Tat die Waffe in seiner Wohnung versteckt hatte.

Beide werden nach Mönchengladbach überführt und anschließend zum Tatvorwurf vernommen. Der 28-jährige Haupttatverdächtige soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen zum Hintergrund der Tat dauern noch an.

(Report Anzeigenblatt)