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Fischer: „Ensemblia geht immer“

Fischer: „Ensemblia geht immer“
„Karibuni“ spielen Regenwaldmusik im TIG. FOTO: Karibuni
Mönchengladbach (um). Die Ensemblia, Festival für zeitgenössische Kultur, ist über die Jahre ein Gemeinschaftsprojekt Kulturschaffender in Mönchengladbach geworden. Vom 22. bis 26. April wartet sie mit einem noch vielfältigeren Programm auf, als bisher. Der Eintritt kostet nichts. Von Ulrike Mooz

„Das klingt bei zeitgenössischer Musik blöd, aber die Ensemblia ist eine der ältesten Traditionen, die wir hier haben“, sagt Kulturdezernent Dr. Gert Fischer beim Pressegespräch zur diesjährigen Ensemblia. Und frei nach der Volksmeinung „Fußball und Freibier geht immer“, findet er: Auch Ensemblia geht immer.

Vom 22. bis 26. April erwartet die Fangemeinde avantgardistischer Kultur ein Programm mit 25 Punkten an mehr oder weniger ungewöhnlichen Orten vom Café über die Kirche bis zur Umkleidekabine im Monforts Quartier. Zusammen gestellt hat das Programm Petra Riederer-Sitte von der städtischen Marketinggesellschaft MGMG. Start ist mit einem Eröffnungskonzert in der Citykirche. Unter der holprigen Titel „Mapping Sound Fields for 51.1935 / 6.4320“ (die Zahlen sind übrigens die geografischen Koordinaten der Citykirche) spielt das „Ensemble Stationen NRW“ für Neue Musik, unter anderem zusammen mit dem Klangkünstler Marcus Beuter, der zusammen mit Schülern des Gymnasiums am Geroweiher Geräusche aufgenommen hat.

Danach folgen vier prall mit zeitgenössischer Kultur gefüllte Tage mit stilübergreifender Musik, Lesungen, Poetry-Slam, Kunst-Performances, Street-Art, Multi-Media-Installationen, Theater und Fotografie.

MGMG hat in Zusammenarbeit mit dem Theater, dem Museum Abteiberg, dem TIG, dem BIS, der Musikschule, den Niederrheinischen Sinfonikern, dem NRW Kultur-Sekretariat, der Stadt, dem Kulturbüro und einer ganzen Reihe von Sponsoren das üppige Programm auf die Beine gestellt.

(Report Anzeigenblatt)