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Flüchtlingszahlen in der Stadt steigen

Mönchengladbach. Vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen muss die Stadt ab dieser Woche Flüchtlinge in der ehemaligen Schulturnhalle Regentenstraße 137d unterbringen. Von der Redaktion

Schul- und Vereinsbetrieb finden in der Halle nicht mehr statt, da der Schulbetrieb der Hauptschule im Sommer 2014 aufgegeben wurde. Die Verwaltung hat die Halle im Hinblick auf die Flüchtlingssituation bereits im Frühjahr dieses Jahres für eine Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet. Diese wurde aber bislang wegen der relativ geringen Zuweisungen in den Monaten Mai und Juni nicht in Anspruch genommen.

Seit letzter Woche sind die Neuzuzüge von Flüchtlingen allerdings wieder angestiegen. Bislang sind 60 neue Flüchtlinge für den Monat Juli angekündigt worden, für die in den übrigen Unterkünften nicht mehr ausreichend Platz zur Verfügung steht. Daher müssen in den nächsten Tagen 21 Flüchtlinge an der Regentenstraße untergebracht werden. Platz ist dort für bis zu 50 Personen. Da Turnhallen letztlich nur als Notlösung geeignet sind, soll auch die Halle Regentenstraße möglichst nicht dauerhaft belegt werden. Ab Montag, 20. Juli, wird zusätzlich noch eine neue Wohncontaineranlage für 40 Personen am Luisental neben der dort bereits bestehenden Gemeinschaftsunterkunft in Betrieb genommen.

Derzeit leben insgesamt 1 420 Flüchtlinge in den städtischen Unterkünften (Wohnungen und Gemeinschaftsunterkünfte). In diesem Jahr kamen bislang 689 neue Flüchtlinge nach Mönchengladbach, im Vorjahr waren es insgesamt 838 Flüchtlinge.

(Report Anzeigenblatt)