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Frühstück, Film, Theater und Kunst

Frühstück, Film, Theater und Kunst
Die aktuelle Ausstellung im Café Bisquit zeigt die Ölbilder „Lebenslinien“ von Karla Tänzer wie zum Beispiel das Bild „Happy Hour“. FOTO: Karla Tänzer
Mönchengladbach (cc). Das Team des BIS-Zentrums stellte in dieser Woche das neue Programm für das erste Quartal 2016 vor. Wie immer ist ein Veranstaltungs-Potpourri entstanden, in dem sich jeder wiederfinden kann. Von Christina Reineke

Hoffnungsvoll blickt Herbert Krumbein, Vorstandsvorsitzender des BIS-Zentrums, auf das Jahr 2017. Dann endlich, die Chancen stehen zumindest gut, soll das BIS-Zentrum auch das Haus mit der Nummer 97 wieder für Ausstellungen nutzen dürfen. „Allerdings hoffe ich seit acht Jahren, aber wir bleiben dran.“ Bis dahin bleibt aber alles wie gehabt und das BIS-Team hat wieder ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Auf geteilt in die Bereiche Film, Ausstellung, Musik, Theater, Kinder/Jugend, Literatur, Kulturfrühstück, Kooperation und Workshops – die jetzt im Programmheft neu angeordnet und mit entsprechenden Farben im Kalender hinterlegt sind - verspricht das BIS wieder eine ganze Menge Unterhaltung von Januar bis März.

Filmfans kommen auf ihre Kosten bei Perlen wie dem deutschen Film „Im Labyrinth des Schweigens“ (Mittwoch, 13. Januar, 20.30 Uhr), der englisch-italienischen Produktion „Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit“ (Mittwoch, 10. Februar, 20.30 Uhr) oder dem Geheimtipp aus den USA „Der Butler“ (Mittwoch, 24. Februar, 20.30 Uhr). Der Eintritt kostet jeweils 3 Euro.

Musiktechnisch wird es im ersten Quartal sehr jazzig im BIS. Start der ersten von zwei Jazz-Visions ist am 5. Februar, um 20 Uhr mit dem „Tribute to Miles Davis“. Die Interpretationen der Stücke von den drei Ausnahmemusikern Philipp van Endert, Konstantin Wienstroer und Robert Hurasky darf man getrost als respektvolle Verbeugung vor dem vielleicht einflussreichsten Jazz-Künstler aller Zeiten verstehen. Für besonderen Sound sorgen auch „Peter und der Wolfram“. Am Samstag, 20. Februar, ab 20 Uhr werden sie beweisen, dass es nur zwei Musikern bedarf, um den Sound einer ganzen Band umzusetzen.

Trotz veränderter Rhythmik und Harmonik bleibt das Joerg Kaufmann Quartett möglichst nahe am Original, wenn es am Freitag, 4. März, ab 20 Uhr heißt: „Cool – Music from West Side Story“.

Märchenhaft wird es für die kleinen BIS-Besucher am Sonntag, 24. Januar, ab 16 Uhr, wenn „Daumesdick“, ein Theater mit Musik, für alle ab fünf Jahren, nach den Brüdern Grimm gespielt wird. Für die etwas ältere Generation ab 14 Jahren gibt es am 26. Februar, ab 19 Uhr die Theatercollage „Die Kinder in Waldniel“ zum Thema „Kindereuthanasie“ im Nationalsozialismus — einem dunklen Kapitel (un)menschlicher Geschichte in unserer Nachbarschaft. Schüler und Schülerinnen eines Berufskollegs aus Mönchengladbach präsentieren die Ergebnisse eines Theaterprojektes mit dem Theater mini-art.

Besondere Lesungen gibt es zum Beispiel am Sonntag, 24. Januar, um 18 Uhr von und mit Vera Nentwich – sie liest aus ihrem Krimi „Tote Models nerven nur“ und am Sonntag 13. März, um 18 Uhr von und mit Annette Fitzen – sie liest aus ihrem kleinen Geschenkbuch „Herzenstexte“.

Aktuell und bis zum 5. April im Café Bisquit zu sehen ist die Ausstellung „Lebenslinien“ von Karla Tänzer. Ihre Ölbilder beziehen sich ausschließlich auf menschliches Befinden in Grenzerfahrungen. Die Vernissage findet am 16. Januar, von 14 bis 16 Uhr statt.

Das komplette Programm mit allen Terminen und Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.bis-zentrum.info oder im Programmheft, das im BIS-Zentrum erhältlich ist.

(Report Anzeigenblatt)